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Esteban Ocon vs. Daniel Ricciardo: Knapp vorbei ist auch daneben ...

Maria Reyer
·Lesedauer: 2 Min.

Zwei Tausendstelsekunden war Daniel Ricciardo im internen Renault-Duell am Samstag in Bahrain schneller als Teamkollege Esteban Ocon. "Alles zählt. Ich bin natürlich froh, dass ich auf der besseren Seite gelandet bin", schmunzelt der Australier nach dem Zeittraining zufrieden.

14:1 steht es nach dem Qualifying in der Wüste im Renault-Duell, so knapp entschied Ricciardo den internen Wettkampf aber noch nie für sich. Bereits in Ungarn (+0,081) und in Deutschland (+0,019) war es zwischen den Werkspiloten besonders knapp, doch zwei Tausendstel sind eine neue Dimension.

"Der Wettkämpfer in mir sagt aber, das es nicht genug ist. Ich habe ihn zu nahe rangelassen. Ich habe mir soeben Estebans Runde von der Onboard-Kamera aus noch einmal angesehen und er ist wirklich eine starke Runde gefahren", lobt er den Franzosen.

Ohne Fehler manövrierte er den R.S.20 in der Wüstennacht durch alle 15 Kurven. "Es war so sauber und sah nach einer seiner besten Runden in diesem Jahr aus." Stimmt Ocon dieser Einschätzung zu? "Das ist sehr eng zwischen uns zwei, insgesamt eine sehr gute Session", fasst er zusammen.

Die gesamte Mannschaft habe gute Arbeit geleistet, ist er zufrieden. "In Q1 konnten wir mit nur einem Reifensatz weiterkommen, das war unser Ziel und das haben wir geschafft. Danach war es nicht so einfach, sich auf dem Medium zu qualifizieren. Es ist nie einfach, wenn man die Reifenmischungen wechselt."

Aber auch das hat Ocon mit nur einem Reifensatz in Q2 geschafft. "In Q3 hat das Auto sehr gut funktioniert. Ich war ziemlich glücklich mit der Balance und habe mich wohlgefühlt. Ich fahre sehr gerne auf dieser Strecke, das macht wirklich Spaß."

Ricciardo hat am Ende die Nase ganz knapp vorn

Ricciardo hat am Ende die Nase ganz knapp vorn<span class="copyright">Motorsport Images</span>
Ricciardo hat am Ende die Nase ganz knapp vornMotorsport Images

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Am Ende zog er allerdings erneut den Kürzeren. "Daniel hatte Glück, er hat ein sehr starkes Jahr und war meistens schneller als ich. Aber wenn es eng zugeht, dann läuft es immer für ihn. Es liegt demnach an mir, das in den nächsten zwei Qualifyings zu ändern."

Ricciardo nimmt den Vorteil an, auch wenn er anmerkt: "Es geht um einen Startplatz. Ich bin drei, vier Meter näher dran an Kurve 1." Für den Kampf um WM-Platz vier in der Fahrer-Wertung gegen Sergio Perez sei das ein Vorteil, weil der Mexikaner direkt vor ihm steht.

Allerdings wird jene Startseite der geraden Zahlen schmutziger sein am Sonntag, ein Vorteil für Ocon? "Es ist immer besser, auf der richtigen Seite zu stehen. Ich glaube aber nicht, dass es hier so einen großen Unterschied ausmacht, wie in Istanbul oder Sotschi. Es ist ein bisschen besser, aber nicht viel."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.