Deutsche Märkte öffnen in 7 Stunden 24 Minuten
  • Nikkei 225

    26.989,80
    -21,53 (-0,08%)
     
  • Dow Jones 30

    34.168,09
    -129,61 (-0,38%)
     
  • BTC-EUR

    32.915,68
    -127,85 (-0,39%)
     
  • CMC Crypto 200

    844,42
    -11,40 (-1,33%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.542,12
    +2,82 (+0,02%)
     
  • S&P 500

    4.349,93
    -6,52 (-0,15%)
     

Esken: Atomenergie keine nachhaltige Technologie

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - SPD-Chefin Saskia Esken lehnt den Vorschlag der EU-Kommission zur indirekten Förderung von Atomkraftwerken ab. Sie schrieb am Montag auf Twitter: "Atommeiler produzieren Abfälle, die über Jahrmillionen radioaktiv strahlen und damit das Leben auf unserer Erde gefährden. Ihre sichere Endlagerung ist und bleibt ungelöst. Insbesondere deshalb ist es nicht zu verantworten, Atomenergie als nachhaltige Technologie zu fördern." Nichts sei "green" an der Atomkraft, schrieb Esken. Die EU-Kommission will Investitionen in Atom- sowie Gaskraftwerke unter bestimmten Bedingungen als klimafreundlich einstufen.

Esken schrieb, sie habe in den 80er Jahren mit vielen anderen gegen Atomkraft demonstriert. Zu hoch seien die Subventionen, zu groß sei die Gefahr eines Reaktorunfalls, dazu komme die "im Grunde unlösbare" Endlagerung des radioaktiven Mülls. Nichts davon habe sich geändert. "Atomstrom ist immer noch der teuerste Strom. Wenn wir ihn subventionieren, wie in der EU jetzt angedacht, dann schädigt das den Markt für die Erneuerbaren."

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.