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Nach der ESC-Pleite: Lord Of The Lost blicken nach vorn

Schlusslicht beim ESC zu werden ist Deutschland eigentlich gewohnt. Doch in diesem Jahr hatte man sich mit dem Düster-Metal von Lord Of The Lost eigentlich ein besseres Ergebnis erhofft - und fand sich am Ende doch mit der roten Laterne wieder. "Natürlich ist das hart, auf dem letzten Platz zu landen. Wir haben auch echt nicht damit gerechnet”, gab Sänger Chris Harms (43) kurz nach der Veranstaltung zu.

“Was muss Deutschland denn noch tun?”

Aber während deutsche Eurovision-Pleiten dem Rest Europas in der Regel egal sind, fragt sich dieses Mal ein ganzer Kontinent, wie es zu dem schlechten Abschneiden kam. In Großbritannien trendete “Germany” kurz nach der Auszählung der Stimmen noch vor Schweden und dem Vereinigten Königreich selbst. Viele hatten mehr von ‘Blood & Glitter’ erwartet. “Was muss Deutschland denn noch tun, um nicht Letzte zu werden?” fragte eine Nutzerin auf Twitter, ein weiterer fügte hinzu, dass es eine Schande sei, dass die Band aus Hamburg so floppte und noch hinter dem britischen Beitrag landete: “Und ich sage das als Brite.” In der Heimat von Lord Of The Lost gibt man sich teilweise empört, Moderator Thomas Gottschalk forderte auf Instagram gar einen Ausstieg aus dem Projekt: “Die ARD muss nach diesen ganzen Pleiten einfach den Geldhahn zudrehen. Ohne Gold kein Glitter!”

Lord Of The Lost brauchen den ESC gar nicht

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Lord Of The Lost geben sich indes betont entspannt, was die befürchteten Auswirkungen der ESC-Pleite auf die weitere Karriere-Entwicklung der Band angeht. Schließlich hat man schon seit Jahren eine große Fangemeinde. "Wir kommen nicht aus dem Nichts und wir gehen auch nicht in Nichts. Wir haben eine veritable Karriere”, so die zuversichtliche Aussage in der Nacht zum Sonntag. Jetzt freue man sich auf den Festivalsommer und eine Tour mit den Superstars von Iron Maiden. Liverpool würde man in dem Wissen verlassen, dass man alles gegeben habe, schrieb die Band auf Instagram. Dennoch fragen sich die Mannen um Chris Harms, wer sich die Veranstaltung mit deutscher Verlierer-Garantie eigentlich noch antun mag. “Wen schicken wir nächstes Jahr, um den Fluch zu brechen?” Die Suche nach den Nachfolgern von Lord Of The Lost beginnt…

Bild: Graham Finney / Cover Images