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Erzieher: So sieht der Arbeitsalltag aus – und mit diesem Gehalt könnt ihr rechnen

Basteln, bauen, buddeln: Der Alltag von Erziehern ist sehr vielfältig. - Copyright: picture alliance / dpa | Bernd Weissbrod
Basteln, bauen, buddeln: Der Alltag von Erziehern ist sehr vielfältig. - Copyright: picture alliance / dpa | Bernd Weissbrod

Basteln, Fußballspielen und im Anschluss ein Mittagsschlaf: Der Traum für viele Erwachsene. Doch was wäre, wenn man die Erwachsenen von Morgen zumindest auf dem Weg zu einer verantwortungsbewussten Persönlichkeit begleiten könnte? Folgend stellen wir euch den Beruf der Erzieherinnen und Erzieher vor und zeigen euch, was ihr in diesem Job verdienen könnt.

Als Erzieher seid ihr für die Betreuung, Beobachtung und Begleitung der Entwicklung von Kindern zuständig. Als pädagogische Fachkraft fördert ihr die Kinder in vielen Lebensbereichen und haltet mit den Eltern Rücksprache. Der soziale Beruf fördert neben der individuellen Entwicklung des Nachwuchses auch die gesamtgesellschaftliche Integration: Die Kinder wachsen in eine Gemeinschaft und lernen diese zu achten. Dafür braucht es von eurer Seite pädagogisches Know-how, Durchsetzungsvermögen und eine hervorragende Beobachtungsgabe.

Eltern Handy
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Erzieher: Lange Ausbildung bis zum Berufseinstieg

Die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher erstreckt sich über zwei bis drei Jahre. Um eine Zulassung zu erlangen, braucht es ein einwandfreies Führungszeugnis: Schließlich ist die Beaufsichtigung von Schutzbefohlenen ist in Deutschland streng reglementiert. Darüber hinaus braucht es ein einjähriges Praktikum im Fachbereich der Kinder- und Jugendarbeit. Ein freiwilliges soziales Jahr kann ebenfalls ausreichen. Nach dem Abschluss der Ausbildung müsst ihr euch zusätzlich um eine staatliche Anerkennung kümmern.

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Das Tarifentgelt im öffentlichen Dienst für Erziehungsfachkräfte liegt bei einem Einstieg in Kinderpflege (Besoldungsgruppe S2) bei 2377 Euro und kann durch einen stufenweisen Aufstieg in die Sachgebietsleitung beim Jugendamt oder in die Abteilungsleitung der Erziehungshilfe (Besoldungsgruppe S18) auf bis zu 6033 Euro zunehmen. Die Sprünge sind dementsprechend groß, erfordern aber ab einem bestimmten Niveau einen akademischen Abschluss.

Das Mediangehalt von Erzieherinnen und Erziehern liegt laut dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit bei 3355 Euro. Es wächst im Verlauf des Alters von 3098 Euro bei unter 25-Jährigen auf 3736 Euro bei über 55-jährigen Fachkräften an.

Dabei ist ein Ost-West-Gefälle erkennbar. Folgend das Durchschnittseinkommen, aufgeschlüsselt nach Bundesländern:

Erzieherinnen und Erzieher haben einen lebendigen Alltag und übernehmen zeitgleich gesellschaftlich elementare Aufgaben. Neben einer abwechslungsreichen Branche erwarten euch als pädagogische Fachkraft einige Aufstiegschancen und viel Anerkennung. Natürlich solltet ihr die nötige Geduld und vor allem gute Nerven mitbringen. Wenn ihr diese habt, steht eurem Traumjob allerdings nicht mehr viel im Weg.

mrg