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Erzeugerpreise aus China schüren Inflations-Sorgen

·Lesedauer: 1 Min.

PEKING (dpa-AFX) - In China sind die Erzeugerpreise im Februar so stark gestiegen wie seit langem nicht mehr. Die Preise, die Hersteller für ihre Produkte verlangen, zogen im Februar im Vergleich zum Vorjahr vor allem wegen der Rally an den Rohstoffmärkten um 1,7 Prozent an, wie das Statistikamt am Mittwoch in Peking mitteilte. Der Anstieg fiel etwas höher aus, als Analysten erwartet hatten. Experten werten dies zum einem als Beleg für die starke Entwicklung der chinesischen Industrie. Zum anderen sehen sie aber auch Risiken, dass dies weltweit zu steigenden Preisen führen und damit die Inflation anheizen könnte.

Zuletzt hatte die Sorge vor einer anziehenden Inflation die Finanzmärkte verunsichert. So gaben vor allem in den Vereinigten Staaten die Kurse von Staatsanleihen jüngst deutlich nach und im Gegenzug zogen die Renditen an. Dies hatte dann zumindest zeitweise die Aktienmärkte belastet. Der Anstieg der chinesischen Erzeugerpreise könnte jetzt ein Hinweis sein, dass Chinas Industrieunternehmen über höhere Preise für exportierte Güter die Preisentwicklung weltweit weiter ankurbeln.

Im Januar waren die chinesischen Erzeugerpreise erstmals seit einem Jahr gestiegen, nachdem sie 2020 vor allem wegen der Corona-Krise zum Teil deutlich gefallen waren.