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Erstflug zum Flughafen: Jungfernflug: Mit Plan B zur BER-Eröffnung

·Lesedauer: 1 Min.

München/Schönefeld. Bei LH2020 läuft alles nach Plan, bis Pilot Peter Etzrodt in seinem Cockpit um 13.20 Uhr zum Mikrofon greift. „Nach intensivem Austausch ist es leider nicht möglich, den geplanten Parallelanflug zu machen bei diesem Wetter“, sagt ein etwas zerknirscht klingender Kapitän des Lufthansa-Erstflugs zum neuen Hauptstadt-Airport BER. Passagiere, die einen Blick nach links und rechts durch die Fenster wagen, mögen sich wundern.

Hier über den Wolken ist gewissermaßen bestes Festtagswetter. Einige Tausende Meter weiter unter allerdings, ist die Stimmung wolkenverhangen. Etzrodt hat sich mit seinem aus Tegel anfliegenden Easyjet-Kollegen deshalb gegen das Eröffnungsmanöver, bei dem beide Maschinen zeitgleich auf den Landebahnen aufsetzen sollten, entschieden.

Zuvor an Gate G30 im Terminal zwei des Münchner Franz-Josef-Strauss-Airport hatte der erfahrene Flugkapitän noch von der geplanten Parallellandung geschwärmt. Etzrodt stand mit seiner Mütze und der Pilotenuniform vor Journalisten und Vielfliegern und beantwortete Fragen zum BER-Erstflug der Kranich-Airline. Vorstandschef Carsten Spohr lauschte aus der Entfernung. Ob seine Arbeit nun schwieriger sei, weil das ganze Land zugucke?

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Etzrodt lächelte. Wissen Sie, sagte er dann, das sei so ähnlich wie bei einem Tanzkurs. Den Walzer könne man mit seiner Frau wohl auch am besten im eigenen Wohnzimmer tanzen und nicht unter den Augen der ganzen Welt. „Aber ich sehe das als po...

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