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Erster Sieg im letzten WM-Test: DEB-Team sammelt Selbstvertrauen

·Lesedauer: 2 Min.
Erster Sieg im letzten WM-Test: DEB-Team sammelt Selbstvertrauen
Erster Sieg im letzten WM-Test: DEB-Team sammelt Selbstvertrauen

Im letzten WM-Test hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft endlich ein Erfolgserlebnis verbucht. Das Team von Bundestrainer Toni Söderholm bezwang Belarus in Nürnberg mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) und nahm damit erfolgreich Revanche für die 1:4-Pleite einen Tag zuvor.

"Wir wollten unbedingt diesen Sieg haben und mit einem guten Gefühl zur WM gehen", sagte der starke Torhüter Felix Brückmann bei MagentaSport: "Es war ein hartes Stück Arbeit."

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Der Mannheimer Markus Eisenschmid (6.) und der Münchner Justin Schütz (43.) erzielten bei der Generalprobe für die WM in Riga (21. Mai bis 6. Juni) die Tore für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), die ihre ersten fünf Vorbereitungsspiele verloren hatte.

"Es war eine starke Mannschaftsleistung, wir haben sehr viele Schüsse geblockt", bilanzierte Söderholm, gab aber auch zu: "Es gibt vieles, das wir noch verbessern müssen." Nach dem verschlafenen Start im ersten Duell hatte der Bundestrainer vor allem volle Konzentration von der ersten Sekunde an gefordert.

DEB-Team bestimmte das Spiel

Die DEB-Auswahl nahm sich diese Ansage zu Herzen und dominierte das Spiel von Beginn an. Das frühe Führungstor durch Eisenschmid gab Selbstvertrauen, das Söderholm-Team kreierte Chancen, ließ allerdings eine 5:3-Überzahl ungenutzt. "Die Mannschaft ist viel frischer und konzentrierter, richtig engagiert in der Offensive", lobte DEB-Präsident Franz Reindl.

Die deutsche Mannschaft blieb auch im zweiten Drittel spielbestimmend. Allerdings bekam der Mannheimer Torhüter Felix Brückmann mehr Arbeit. Einziges Manko: Vor dem gegnerischen Tor fehlte dem DEB-Team die Effektivität. (Eishockey-WM: Spielplan und Ergebnisse)

So dauerte es bis in den Schlussabschnitt, ehe Schütz im zweiten Nachschuss das 2:0 und seinen ersten Treffer im sechsten Länderspiel erzielte. Überzeugend war die Defensivarbeit: Auch wenn sich die deutsche Mannschaft hin und wieder mit Fehlern im Aufbau selbst in Schwierigkeiten brachte, verteidigte sie vor allem in Unterzahl fehlerlos.

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Quarantäne ab nächster Woche

Nach zwei freien Tagen treffen sich die WM-Teilnehmer - dann auch mit den Spielern der DEL-Finalisten Eisbären Berlin und Grizzlys Wolfsburg - in der nächsten Woche erneut in Nürnberg und gehen in die vorgeschriebene Quarantäne. Am 15. Mai steigt das Team in den Charterflieger nach Lettland, wo am 21. Mai Italien erster Gegner ist.

Am vergangenen Dienstag war Assistenzcoach Matt McIlvane positiv auf Corona getestet worden. Alle Spieler gingen für 48 Stunden auf ihre Hotelzimmer in Isolation, erst am Donnerstag durften sie wieder aufs Eis. McIlvane wurde vorerst durch Tim Regan, Co-Trainer des ERC Ingolstadt, ersetzt.

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