Suchen Sie eine neue Position?

Erster Nachweis von Pferdefleisch in Lasagne in Deutschland

AKTUELLER KURS

SymbolKursVeränderung
NBXB.DE0,00
KGHI2,100,00

Mönchengladbach/Berlin (dapd). Die Vermutung ist einer Gewissheit gewichen: In Deutschland ist nicht deklariertes Pferdefleisch in den Handel gelangt. Der Discounter Real teilte am Mittwochabend mit, dass bei Laboruntersuchungen seiner Produkte nicht deklariertes Pferdefleisch in tiefgekühlter Lasagne nachgewiesen worden sei.

Bei dem Nudelgericht handele es sich um das Produkt "TiP Lasagne Bolognese, 400g, tiefgekühlt". Ein gesundheitliches Risiko bestehe zwar nicht. Dennoch genüge das Gericht damit nicht mehr den Qualitätsansprüchen des Unternehmens, hieß es. Kunden, die das Produkt gekauft haben, könnten es in allen Real-Märkten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

Das Produkt sei bereits am vergangenen Freitag nach einem Hinweis des Herstellers vorsorglich aus den Regalen genommen worden, sagte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd. In der Zwischenzeit seien dann aus dem Labor die Ergebnisse gekommen. Über Zulieferer für die Lasagne-Zutaten wollte Real aber keine Angaben machen.

Auch bei anderen Produkten besteht der Verdacht auf eine Verbrauchertäuschung durch falsch deklariertes Fleisch. Nach Erkenntnissen des nordrhein-westfälischen Verbraucherministeriums wurden zwischen November (Xetra: A0Z24E - Nachrichten) und Januar "in größerem Umfang" verdächtige Tiefkühlprodukte in die Bundesrepublik geliefert. Unter Verdacht stehen den Angaben zufolge unter anderem Produkte der Kaiser (Other OTC: KGHI - Nachrichten) 's Tengelmann Eigenmarke "A&P", der Edeka-Marke "Gut & Günstig", der Markant-Marke "Jeden Tag" und des Tiefkühldienst-Unternehmens Eismann. Der Beweis dafür stand zunächst allerdings aus, da die Labortests mehrere Tage in Anspruch nehmen.

dapd

Meistgelesene Artikel - Yahoo Finanzen

  • Facebook-Falle: Falsche Ikea-Gutscheine im Umlauf Yahoo Finanzen - Mi., 25. Feb 2015 13:57 MEZ

    Nachdem schon 2014 vor unzähligen Fake-Coupons von Unternehmen wie Zara oder H&M gewarnt wurde, ist nun auch das schwedische Möbelkaufhaus Ikea Opfer einer großen Fälschungsaktion geworden.

  • Warum man in der U-Bahn niemals schimpfen sollte Yahoo Finanzen - Fr., 20. Feb 2015 12:07 MEZ

    Ein U-Bahn-Fahrgast pöbelt im morgendlichen Berufsverkehr einen Mann an. Nur wenige Stunden später sitzt er ihm beim Bewerbungsgespräch gegenüber.

  • Schnee aus Boston im Online-Shop Yahoo Finanzen - vor 19 Stunden

    Es gibt Geschäftsideen, die erscheinen wie Sternschnuppen am Himmel: Glitzerbomben direkt ins Büro geliefert, oder jetzt neu, Schnee in Flaschen per Post. Ein Mann aus Boston, Massachusetts, will den Schneesegen, der seiner Heimat in diesem Winter zuteil wurde, mit der ganzen Welt teilen – und dabei noch ein paar Dollar …

  • Gewinne aus Glücksspielen sind nicht immer steuerfrei
    Gewinne aus Glücksspielen sind nicht immer steuerfrei

    Jede Woche hoffen tausende Glücksspieler auf sechs Richtige im Lotto. Wer den Jackpot dann wirklich knackt, stellt sich vielleicht nach der ersten Euphorie die Frage: Muss ich die Gewinne eigentlich versteuern? ...

  • 15-jährige Unternehmerin verdient halbe Million Dollar im Jahr Yahoo Finanzen - Mo., 23. Feb 2015 12:58 MEZ

    Für ihr lukratives Unternehmen musste Noa Mintz zuletzt sogar einen CEO einstellen. Denn auch wenn die Inhaberin einer Kinderbetreuungsagentur mit ihrem Job gut verdient, muss sie trotzdem noch die High-School-Bank drücken.

 
  • Finanzglossar

    Finanzglossar

    Möchten Sie einen Finanzbegriff nachschlagen? Das Yahoo Finanzglossar hat die Antwort! … Mehr »