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Erste Verhandlungsrunde für ostdeutsche Stahlindustrie ohne Ergebnis

Berlin (dapd). Die erste Tarifverhandlung für die rund 8.000 Beschäftigten in der ostdeutschen Eisen- und Stahlindustrie ist am Mittwoch in Berlin ergebnislos zu Ende gegangen. Ein neuer Verhandlungstermin sei noch nicht vereinbart worden, teilte die IG Metall mit.

Die Gewerkschaft fordert unter anderem fünf Prozent mehr Geld für zwölf Monate. Die Arbeitgeber hätten kein Angebot vorgelegt, sagte Olivier Höbel, IG Metall-Bezirksleiter in Berlin, Brandenburg und Sachsen und Verhandlungsführer. Nach Ansicht der Gewerkschaft werde sich die Stahlindustrie auch 2013 "in einem tragfähigen wirtschaftlichen Fahrwasser bewegen". Von den Arbeitgebern werde ein Angebot erwartet, mit dem die Beschäftigten hinreichend an der wirtschaftlichen Entwicklung beteiligt würden, sagte Höbel.

dapd