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Das erste Smartphone gibt es für viele Kinder zwischen sechs und elf Jahren

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Junge mit Handy (AFP/ARIEL TIMY TORRES)

Eigene Smartphones sind aus der Sicht vieler Eltern bereits im Grundschulalter etwas für ihre Kinder: Vom Institut Yougov befragt, ab welchem Alter sie ihren Sprösslingen erstmals eigene Smartphones überlassen, sagen 50 Prozent der Eltern, dass sie dies ab einem Alter von sechs bis elf Jahren planen oder dies bereits getan haben. 36 Prozent der Eltern geben ihren Kindern hingegen erst im Alter von zwölf bis vierzehn Jahren das erste eigene Smartphone.

Lediglich vier Prozent wollen ihrem Kind bereits im Alter von drei bis fünf Jahren ein erstes eigenes Smartphone überlassen oder haben dies bereits getan, wie Yougov am Donnerstag weiter mitteilte. Ebenfalls vier Prozent streben dies zwischen 15 und 18 Jahren an. Jeweils ein Prozent gibt an, schon im Alter von null bis drei Jahren dem Kind ein eigenes Handy zu geben oder - unabhängig vom Alter - gar nicht zu planen, dem Kind ein Smartphone zu überlassen. Vier Prozent der Befragten machten keine Angaben.

Das Institut wertete für die Erhebung im November die Antworten von 1007 Eltern in Deutschland aus. Laut Yougov sind die Ergebnisse repräsentativ für Familien mit Kindern unter 18 Jahren.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist demnach, dass Eltern nach eigenen Angaben einen großen Überblick und auch Kontrolle über genutzte Medieninhalte ihrer Kinder haben. Unter Eltern mit Kindern im Alter von null bis zwei Jahren geben 82 Prozent an, einen Überblick darüber zu haben, welche Inhalte ihre Kinder im Fernsehen, über Streaming-Portale, im Internet oder über Social Media konsumieren. Dass sie darüber auch die Kontrolle haben, sagen 84 Prozent jener Eltern.

Ähnlich hohe oder teilweise auch höhere Werte zu Überblick und Kontrolle lassen sich laut der Umfrage bei Eltern mit Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren, sechs bis elf Jahren sowie zwölf bis vierzehn Jahren beobachten. Eltern mit Kindern im Alter von 15 bis 17 Jahren sagen hingegen seltener, einen Überblick (62 Prozent) oder die Kontrolle (59 Prozent) über die Medieninhalte zu haben, die ihre Kinder konsumieren.

jm/bfi

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