Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    17.737,36
    -100,04 (-0,56%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.918,09
    -18,48 (-0,37%)
     
  • Dow Jones 30

    37.986,40
    +211,02 (+0,56%)
     
  • Gold

    2.406,70
    +8,70 (+0,36%)
     
  • EUR/USD

    1,0661
    +0,0015 (+0,14%)
     
  • Bitcoin EUR

    61.319,39
    +1.391,88 (+2,32%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.396,86
    +84,24 (+6,42%)
     
  • Öl (Brent)

    83,24
    +0,51 (+0,62%)
     
  • MDAX

    25.989,86
    -199,58 (-0,76%)
     
  • TecDAX

    3.187,20
    -23,64 (-0,74%)
     
  • SDAX

    13.932,74
    -99,63 (-0,71%)
     
  • Nikkei 225

    37.068,35
    -1.011,35 (-2,66%)
     
  • FTSE 100

    7.895,85
    +18,80 (+0,24%)
     
  • CAC 40

    8.022,41
    -0,85 (-0,01%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.282,01
    -319,49 (-2,05%)
     

Erstürmung von Regionalparlament in Spanien durch Bauern verhindert

MADRID (dpa-AFX) -Dutzende Bauern haben in Spanien bei einer Protestkundgebung das Regionalparlament von Navarra in Pamplona zu stürmen versucht. Nur mit größter Mühe verhinderten Polizeieinheiten am Donnerstag die Erstürmung des Gebäudes, in dem die Abgeordneten zu der Zeit über den Haushaltsplan der sogenannten Autonomen Gemeinschaft im Norden des Landes debattierten. Die Beamten setzten dabei Schlagstöcke ein, wie im spanischen Fernsehen zu sehen war. Verletzte wurden aber nicht gemeldet.

Die sozialistische Regionalpräsidentin María Chivite kritisierte die gewalttätigen Aktionen. "Die Geschwindigkeit, mit der der Diskurs des Hasses und der Diskurs der Delegitimierung von Institutionen voranschreitet, ist sehr beunruhigend", sagte sie vor Journalisten. Friedlicher Protest sei aber zulässig und müsse respektiert werden, betonte sie.

Die Bauernproteste halten in Spanien seit einem Monat an. Immer wieder werden unter anderem Autobahnen, Straßen und Zufahrten zu Häfen und Großmärkten mit Traktoren und anderen Fahrzeugen blockiert. Nennenswerte Zwischenfälle hatte es bisher aber nicht gegeben.

Im sogenannten Obst- und Gemüsegarten Europas hat die Zentralregierung in Madrid bereits einige Zugeständnisse gemacht. Diese wurden von den Land- und Viehwirten aber als ungenügend bezeichnet. Neben fairen Preisen fordern die spanischen Bauern unter anderem eine stärkere Position in der Lebensmittelkette, strengere Kontrollen für Importe aus Nicht-EU-Ländern sowie weniger Umweltauflagen und Bürokratie.