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Erneut Streik am Hamburger Flughafen

Der Flugverkehr am Hamburger Airport ist erneut durch einen Streik des Sicherheitspersonals stark beeinträchtigt worden. Von den vorgesehenen 181 Abflügen seien bereits 110 gestrichen worden, sagte eine Flughafensprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Von den ebenfalls 181 Ankünften seien bislang 22 abgesagt worden. Die Sprecherin fügte hinzu, sie rechne im Laufe des Tages mit weiteren Flugausfällen. Von den 20 Kontrollpunkten des Sicherheitspersonals sei derzeit nur einer offen.

Der Streik hatte den Angaben zufolge am frühen Morgen begonnen. Die Gewerkschaft Verdi hatte angekündigt, dass die Arbeitsniederlegungen bis 23.00 Uhr dauern. Der Hamburger Flughafen war bereits Ende der Woche bestreikt worden.

Mit dem Streik wollen die sogenannten Luftsicherheitsassistenten ihrer Forderung nach einem höheren Stundenlohn Nachdruck verleihen. Auf dem Hamburger Flughafen arbeiten rund 600 Beschäftigte einer Sicherheitsfirma, die die Passagiere und ihr Handgepäck vor dem Abflug kontrollieren. Derzeit bekommen die Sicherheitsleute 11,80 Euro pro Stunde. Verdi fordert in den Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft einen Stundenlohn von 14,50 Euro.