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Ermittlungen nach Feuer in Bremer Jugendzentrum führen zu Rechtsextremisten

·Lesedauer: 1 Min.
Blaulicht (AFP/Ina FASSBENDER)

Nach einer Brandstiftung während eines Konzerts in einem Bremer Jugendzentrum haben Ermittler der Polizei die Spur zu drei Verdächtigen aus der rechtsextremen Szene zurückverfolgt. Wie die Beamten in der Hansestadt mitteilten, wurden am Donnerstag die Wohnanschriften und Autos der Verdächtigen durchsucht. Die Razzien dienten der Suche nach etwaigen Beweisen.

Die drei Männer im Alter von 26 bis 37 Jahren, die laut Polizei der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind, sollen vor mehr als eineinhalb Jahren Feuer in einem Jugendzentrum gelegt haben. In dem Haus lief zu diesem Zeitpunkt ein Konzert, Menschen wurden aber nicht verletzt. Der Schaden belief sich auf etwa 200.000 Euro.

Nach Angaben der Beamten suchten Ermittler unter der Leitung von Staatsschutz und Staatsanwaltschaft mit hohem Aufwand nach den zunächst unbekannten mutmaßlichen Tätern. Demnach wurden unter anderem auch Fingerabdrücke von mehr als hundert Bierflaschen ausgewertet sowie Informationen mit "anderen Sicherheitsbehörden" ausgetauscht. Nun sollen die Ergebnisse der Razzia einfließen.

Die Tat ereignete sich Mitte Februar vergangenen Jahres. Damaligen Medienberichten zufolge handelte es sich um zwei Brandstiftungen. Zunächst bemerkten Besucher des Konzerts gegen Mitternacht Rauch eines Feuers und schlugen Alarm. Die Flammen wurden schnell gelöscht, das Konzert nach einer Unterbrechung fortgesetzt.

Später brannte es nach dem Ende der Veranstaltung gegen etwa 03.00 Uhr erneut im ersten Stock des Jugendzentrums. Passanten riefen die Feuerwehr. Bei der Spurensuche der Polizei wurde den Berichten zufolge auch ein Aufkleber mit "rechtspopulistischen Bezügen" entdeckt. Entsprechend wurde auch der Staatsschutz eingeschaltet.

bro/cfm

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