Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.490,17
    -161,58 (-1,03%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.130,84
    -39,03 (-0,94%)
     
  • Dow Jones 30

    34.584,88
    -166,44 (-0,48%)
     
  • Gold

    1.753,90
    -2,80 (-0,16%)
     
  • EUR/USD

    1,1732
    -0,0040 (-0,34%)
     
  • BTC-EUR

    40.439,74
    -401,96 (-0,98%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.193,48
    -32,05 (-2,62%)
     
  • Öl (Brent)

    71,96
    -0,65 (-0,90%)
     
  • MDAX

    35.292,99
    -264,89 (-0,74%)
     
  • TecDAX

    3.882,56
    -18,41 (-0,47%)
     
  • SDAX

    16.869,53
    -0,82 (-0,00%)
     
  • Nikkei 225

    30.500,05
    +176,71 (+0,58%)
     
  • FTSE 100

    6.963,64
    -63,84 (-0,91%)
     
  • CAC 40

    6.570,19
    -52,40 (-0,79%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.043,97
    -137,96 (-0,91%)
     

Erfolgreiche Anleger sind ein Geschenk für den Staat

·Lesedauer: 2 Min.

Der bekannte Investor Peter Thiel hat einmal geschrieben, dass Wettbewerb etwas für Versager sei. Und tatsächlich ist harter Wettbewerb zwischen Unternehmen Gift für nachhaltige Gewinne und somit für das Renditepotenzial von Aktien.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich vor zu hartem Wettbewerb zu schützen, und einer der Königswege ist der Aufbau einer beliebten Plattform. Bei einem Plattform-Geschäftsmodell profitiert das Unternehmen davon, dass seine Plattform die Interaktion zwischen Nutzern ermöglicht und erleichtert.

Der wichtige Aspekt dabei: Je mehr die Plattform nutzen, desto nützlicher wird sie. In der Regel, da immer mehr Anbieter auf immer mehr Kunden treffen und dabei Angebotsbreite und Nachfrage immer weiter wachsen. Ab einer gewissen Größe sind die Konkurrenten dann nur noch im Rückspiegel zu erkennen, da auf anderen Plattformen Anbieter zu wenige Kunden und Kunden zu wenig Angebot vorfinden, als dass diese Konkurrenzplattform eine attraktive Alternative darstellen könnten.

Die dominante Plattform hat nun Preissetzungsmacht und kann wachsende und verlässliche Gewinne erzielen. Die Plattformwirtschaft hat also ganz andere Eigenschaften als zum Beispiel der Modehandel, in dem sich (wie ich letzte Woche beschrieben habe) auch ein erfolgreicher Platzhirsch nicht in Sicherheit wiegen kann.

Deswegen besitze ich auch keine einzige Aktie eines klassischen Modehändlers, bin aber sehr gerne Zalando-Aktionär. Denn das Unternehmen hat von Anfang an verstanden, dass es die wichtigste Plattform für Mode werden muss, um groß und profitabel zu werden. Schon vor zehn Jahren war das Unternehmen die wichtigste Mode-Website im deutschsprachigen Internet und diese Spitzenposition kann es weiterhin gut behaupten.

Für Anleger ist übrigens auch interessant, dass man für gute Renditen oft gar nicht immense Risiken eingehen muss, indem man auf die in der Zukunft möglicherweise dominanten Plattformen setzt. In den letzten Jahrzehnten konnte man auch oft auf ein Plattform-Unternehmen setzen, lange nachdem es zum klaren Marktführer wurde, und trotzdem noch hervorragende Renditen erzielen.

Schauen wir uns die Top-Artikel von Fool.de der letzten Woche an!

Foto: The Motley Fool

Alibaba-Aktie fällt um 42 %! Ist das jetzt deine große Chance?

Foto: Getty Images

Die eine Dividendenaktie, die ich niemals verkaufen werde

Foto: Getty Images

1.000 Euro übrig? Diese Dividendenaktie würde ich an deiner Stelle jetzt kaufen

Foto: Getty Images

Eine Investition von 27.550 Euro in diese 3 Dividendenaktien könnte 100 Euro pro Monat bringen

Foto: Getty Images

3 Monster-Aktien in der Entstehung

Der Artikel Erfolgreiche Anleger sind ein Geschenk für den Staat ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

Mehr Lesen

Motley Fool Deutschland 2021

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.