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Entwicklungsministerin will Bündnis für globale Ernährungssicherheit

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Entwicklungsministerin Svenja Schulze will als Reaktion auf Folgen des Krieges in der Ukraine ein neues Bündnis für globale Ernährungssicherheit schaffen. Dieses solle sich um die Koordinierung der unterschiedlichen Maßnahmen kümmern, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch in Berlin vor ihrer Abreise zur Weltbank-Frühjahrstagung nach Washington. "Ich habe diesen Vorschlag für die deutsche G7-Präsidentschaft schon im Vorfeld der Weltbanktagung eingespeist, und ich will sie in Washington weiter vorantreiben", sagte Schulze. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) habe zugesagt, dass Deutschland 430 Millionen Euro zusätzlich bereitstellen werde.

"Es droht die schwerste globale Ernährungskrise der vergangenen Jahrzehnte, die vor allem die Ärmsten in Afrika, im Nahen Osten und im asiatisch-pazifischen Raum betreffen wird", sagte Schulze. "Man muss es leider so deutlich sagen: Putin nutzt Hunger als Waffe, denn Hunger führt zur Destabilisierung von Gesellschaften, was letztlich auch den Westen schwächt."

Ernährungssicherheit sei ein Teil der Sicherheitspolitik, sagte sie. Die Alternativen seien Hunger und instabile Gesellschaften. "Es ist ein Krieg in der Kornkammer der Welt. Getreidespeicher, Traktoren und Felder werden zerstört. Ukrainische Landwirte können jetzt nicht mehr aussähen und die nächste Ernte droht in weiten Teilen auszufallen", warnte Schulze. "Und die Häfen, über die die Ernte in die Welt verteilt wurde, die werden gerade beschossen, mit Getreide beladene Schiffe dort festgehalten."

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