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Entwicklungsminister will mehr deutsche Impfdosen an ärmere Länder abgeben

·Lesedauer: 1 Min.
Gerd Müller (Mitte)

Angesichts des schleppenden Impftempos in Deutschland will Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mehr Impfstoff an Entwicklungsländer abgeben. "Die Abgabe von überschüssigen Impfdosen ist der schnellste Weg, die weltweite Impfkampagne voranzubringen", sagte der Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntagsausgaben). Müller erinnerte an die Zusage der Bundesregierung, ärmeren Ländern bis Ende des Jahres mindestens 30 Millionen Impfstoffdosen zur Verfügung zu stellen.

"Diese Menge sollten wir schrittweise weiter aufstocken, weil inzwischen in Deutschland ausreichend Impfstoff verfügbar ist", forderte der Minister. Es sei "nicht nachvollziehbar, wenn bei uns Impfdosen verfallen, die in anderen Ländern dringend gebraucht werden".

In Hinblick auf den Kauf von riesigen Mengen an Impfstoff durch reiche Länder warnte Müller: "Die Welt darf nicht gespalten werden in Länder, die sich mit hohen Impfraten schnell wirtschaftlich erholen können und solche, die dem Virus schutzlos ausgeliefert bleiben." Einige Länder hätten sich bis zu achtmal mehr Impfdosen gesichert, als sie für ihre Bevölkerung benötigten.

In Afrika seien bislang weniger als zwei Prozent der Menschen vollständig gegen Covid-19 geimpft, sagte Müller den Zeitungen. Drängend sei die Lage auch in Lateinamerika und in asiatischen Ländern. Nur eine weltweite Impfkampagne sei ein Weg aus der Krise.

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