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Entscheider erwarten Digitalisierungsschub nach Regierungswechsel

·Lesedauer: 2 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Mehrheit der Spitzenkräfte aus Politik und Wirtschaft rechnet als Folge des Regierungswechsels mit Fortschritten bei der Digitalisierung - die Bevölkerung insgesamt ist deutlich skeptischer, wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage ergab.

Nach der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Allensbach zeigten sich 82 Prozent der rund 500 befragten Führungskräfte überzeugt, dass die neue Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP die Digitalisierung entschiedener vorantreiben wird als das letzte Kabinett von Angela Merkel (CDU). 17 Prozent der Entscheidungsträger glauben das nicht. Lediglich ein Prozent antwortete unentschieden.

Eine repräsentative Befragung von Bürgerinnen und Bürgern im Alter ab 16 Jahre brachte ganz andere Ergebnisse. Hier waren 37 Prozent der Teilnehmer der Umfrage optimistisch, was einen möglichen Digitalisierungsschub durch die neue Regierung betrifft. 32 Prozent von ihnen äußerten sich negativ, 31 Prozent waren unentschieden.

Dramatisch verändert hat sich die Einschätzung der Digitalkompetenz der einzelnen Parteien durch die Bevölkerung. Während die FDP, die das Thema in den Mittelpunkt ihres Wahlkampfes gerückt hat, hier punkten kann, stürzten CDU und CSU regelrecht ab.

Bei einer früheren Befragung hatten 2020 noch 23 Prozent der Bürger die Auffassung vertreten, die Unionsparteien hätten das überzeugendste Konzept, um die Rahmenbedingungen für den digitalen Wandel mitzugestalten und die Digitalisierung voranzutreiben. Als die Meinungsforscher die gleiche Frage zwischen Anfang Dezember 2021 und Anfang Januar 2022 erneut stellten, sahen nur noch 7 Prozent der Befragten die Digitalkompetenz am ehesten bei CDU und CSU.

Die FDP konnte in dieser Frage von drei auf 18 Prozent zulegen. Der Wert für die SPD stieg auf niedrigem Niveau leicht an: um drei Prozentpunkte auf nunmehr acht Prozent. Die Grünen verloren zwei Prozentpunkte und liegen nun bei sechs Prozent. Noch deutlich geringer schätzten die Befragten zuletzt die Digitalkompetenz der Linken (ein Prozent) und der AfD (zwei Prozent) ein.

Der Digitalreport, den die ESCP Business School Berlin mit dem Institut für Demoskopie Allensbach erstellt, erscheint in diesem Jahr zum dritten Mal.

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