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England hebt striktes Reiseverbot Mitte Mai auf

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Nach mehr als vier Monaten striktem Ausreiseverbot dürfen die Menschen in England ab Mitte Mai unter strengen Auflagen wieder ins Ausland reisen. "Wir müssen sicherstellen, dass die Länder, mit denen wir uns wieder verbinden, sicher sind", sagte der britische Verkehrsminister Grant Shapps, der die Lockerung ab dem 17. Mai am Freitag bestätigte.

Ein Ampelsystem bestimmt je nach Infektionslage einzelner Länder, welche Regeln bei der Einreise beziehungsweise Rückkehr nach England gelten. So müssen Rückkehrer und Einreisende aus "gelben Ländern", zu denen zunächst auch Deutschland gehört, vor ihrer Einreise sowie am Tag zwei und acht nach ihrer Ankunft einen Test machen und sich für zehn Tage in Quarantäne begeben. Wer aus "roten Ländern" einreist, muss sogar auf eigene Kosten für zehn Tage in ein Quarantäne-Hotel. Nur Einreisenden aus "grünen Ländern" bleibt die Quarantäne erspart - auch sie müssen sich jedoch testen lassen. Zu Beginn gehören nur zwölf Länder zu jenen mit grünem Status, darunter Portugal, Israel, Island und Australien.

In regelmäßigen Abständen soll die Einstufung je nach Infektionslage angepasst werden. Die Engländer sollen außerdem ab Mitte Mai mithilfe einer App des Gesundheitsdienstes ihren Impfstatus nachweisen könne. Die neuen Regeln gelten nur für England. Schottland, Wales und Nordirland, die ihre eigenen Corona-Maßnahmen machen, haben noch kein Datum für den Neustart internationaler Reisen bekanntgegeben.

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