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Energiepreispauschale: 22.600 Rentner warten auf Zahlung

Bochum (dpa) - Bei der Auszahlung der Energiepreispauschale von 300 Euro für Rentner, die in der Regel schon rund um den Jahreswechsel automatisch überwiesen wurde, kommt es in einigen Fällen zu Wartezeiten.

Bei der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS), die bei Rentnern für das Thema bundesweit zuständig ist, gingen bis Mitte Mai 38.500 Anträge ein. Davon seien 22.600 noch nicht final bearbeitet worden, teilte eine Sprecherin des Sozialversicherungsträgers am Montag in Bochum mit.

Man müsse «jeden Einzelfall prüfen, die Daten abgleichen und mit anderen Einrichtungen korrespondieren, so dass es hier leider zu Wartezeiten kommt. Aus diesem Grund bitten wir aktuell die Antragstellenden um Geduld». Zuvor hatte die «Welt» darüber berichtet.

Es geht um eine recht kleine Gruppe der Rentnerinnen und Rentner, die in Deutschland wohnen und steuerpflichtig sind, aber eine Rente aus dem EU-Ausland bekommen - häufig leben sie im Grenzgebiet. Sie müssen die Zahlung beantragen, hierzu läuft die Frist Ende Juni aus.

Antrag auf rückwirkende Überweisung stellen

Diejenigen, die ihre Rente aus Deutschland bekommen, haben die Energiepreispauschale im Dezember oder Januar überwiesen bekommen. Das waren laut KBS rund 20 Millionen Menschen. Sollte das nicht der Fall gewesen und etwas schiefgegangen sein, müssen die Betroffenen einen Antrag auf rückwirkende Überweisung stellen.

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Im Verhältnis zu allen Rentnerinnen und Rentnern in Deutschland ist die Zahl der Anträge der EU-Rentner und der Menschen, die eine ausstehende Zahlung reklamieren, gering: Von den 15.900 abschließend bearbeiteten Anträgen seien 7150 abgelehnt und der Rest bewilligt worden, heißt es von dem Sozialversicherungsträger. Die Ablehung lag häufig daran, dass die Zahlung bereits erfolgt, von den Senioren aber übersehen worden war.

Mit der Pauschale wollte der Staat die Folgen des starken Anstiegs der Energiekosten etwas abmildern.