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Warum empfiehlt Warren Buffett eigentlich nicht, Aktien von Berkshire Hathaway zu kaufen?

·Lesedauer: 3 Min.
Warren Buffett

Warren Buffett hat einen Rat, der für die meisten Investoren ziemlich aktuell ist: Das Orakel von Omaha empfiehlt, dass sie mit einem kostengünstigen Indexfonds auf den S&P 500 langfristig orientiert am besten fahren würden. Das ist ein wirklich bemerkenswerter Ratschlag.

Immerhin könnte Warren Buffett als CEO einer Beteiligungsgesellschaft auch nahelegen, dass die eigenen Aktien von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) langfristig orientiert eine gute Investitionsentscheidung sind. Das Vermögen des Starinvestors hängt schließlich selbst maßgeblich von dieser Aktie ab.

Auch Aktienrückkäufe und sein letzter Wille zeigen: Berkshire Hathaway findet darin kaum Berücksichtigung, ein Indexfonds auf den S&P 500 hingegen schon. Bleibt bloß die Frage, warum. Das soll uns heute etwas näher beschäftigen.

Warren Buffett: Darum nicht Berkshire Hathaway

Natürlich ist es ein wenig ins Blaue geraten, warum Warren Buffett nicht Berkshire Hathaway, sondern einen Indexfonds auf den S&P 500 empfiehlt. Sowie auch, warum seine Erben einen großen Teil ihres Geldes in den US-Querschnitt investieren sollen. Eine direkte Empfehlung meidet das Orakel von Omaha vermutlich, weil er die eigene Aktie nicht empfehlen möchte oder darf. Das könnte ein erster plausibler Grund sein.

Ein zweiter hängt für mich damit zusammen, dass Warren Buffett den meisten Investoren wohl ein diversifizierteres Portfolio nahelegen würde. Vermutlich mit all den kleineren dynamischen Wachstumschancen, die im S&P 500 vorhanden sind, in die das Orakel von Omaha mit Berkshire Hathaway aufgrund der Größe jedoch nicht investieren kann. Das könnte für mich ein weiterer Faktor sein, der Rendite bringen kann. Das Buffett-Konglomerat ist mit einer Marktkapitalisierung von fast 650 Mrd. US-Dollar schließlich echt groß.

Der entscheidende Grund ist für mich jedoch ein anderer. Wenn Warren Buffett sich an die breite Masse der Investoren wendet und einen allgemeingültigen Rat abgibt, so wählt er vermutlich einen Kompromiss. Dieser Kompromiss ist hingegen über möglichst viele Jahre hinweg ein Indexfonds auf einen breiten Querschnitt. Beziehungsweise eine Wette auf die vom Orakel von Omaha favorisierte US-Wirtschaft. Das ist für mich der prägende Grund.

Warren Buffett empfiehlt in einem sehr, sehr allgemeinen Rahmen zum Vermögensaufbau nicht Berkshire Hathaway, sondern einen Indexfonds, von dem die eigene Beteiligungsgesellschaft selbst ein Teil ist. Dieser Ratschlag könnte deutlich allgemeingültiger und vom Chance-Risiko-Verhältnis konservativer sein, als seine eigene Aktie.

Ein bemerkenswerter Ratschlag

Das erklärt natürlich nicht alle Hintergründe, beispielsweise nicht, warum seine Erben einen Indexfonds auf den S&P 500 erwerben sollen. Allerdings zeigt es: Warren Buffett ist langfristig orientiert einfach von den Möglichkeiten der breiten US-Wirtschaft überzeugt. Deshalb könnte ein Indexfonds auf den S&P 500 eine gute, langfristig orientierte Investitionsentscheidung sein. Das Orakel von Omaha spricht sich jedenfalls für die meisten Investoren dafür aus.

Der Artikel Warum empfiehlt Warren Buffett eigentlich nicht, Aktien von Berkshire Hathaway zu kaufen? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short June 2021 $240 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B shares) und Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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