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Olympia: Emotionales Tränen-Interview nach deutschem Drama

·Lesedauer: 2 Min.
Emotionales Tränen-Interview nach deutschem Drama
Emotionales Tränen-Interview nach deutschem Drama

Einen Tag nach dem überraschenden Aus im Halbfinale hat sich Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler aus Ingolstadt mit einem emotionalen Interview unter Tränen aus Tokio verabschiedet.

Der 25-Jährige gewann das B-Finale im Einer souverän und beendete die Olympischen Spiele auf dem siebten Platz.

“Ich glaube, das dauert noch, bis ich das verkraftet habe, das gestern, diese Zusammenkunft von diesen unglücklichen Umständen”, haderte Zeidler im ZDF: “Eine Welle und dann noch eine Böe drin zu haben und dann einfach nicht mehr in der Lage zu sein, dieses Rennen zu Ende zu fahren in einem Stil, in dem ich es sonst hätte fertig fahren können, ist einfach niederschmetternd.”

Ruder-Weltmeister Zeidler: “Schwacher Trost”

Es sei daher “wirklich ein sehr schwacher Trost, jetzt hier nur das B-Finale zu gewinnen”.

Die Bedingungen auf dem Sea Forest Waterway sorgten bei Zeidler nicht nur wegen seines eigenen Schicksals für Kopfschütteln, es habe “in jedem Rennen eigentlich so ein niederschmetterndes Ereignis” gegeben: “Leider war ich eine von den Personen, die die Leidtragenden waren. Es bringt nichts. Diese Strecke hier verzeiht nichts.”

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Dass sich letztlich vollkommen überraschend der Grieche Stefanos Ntouskos die Goldmedaille sicherte, passte für Zeidler ins Bild.

Zeidler wird nach bitterem Olympia-Aus emotional

“Diese Strecke gibt einigen jetzt die Chance, Olympiasieger zu werden durch diesen starken Schiebewind. Bei anderen Bedingungen bin ich davon überzeugt, hätte er gegen Kjetil (Silbermedaillengewinner Kjetil Borch aus Norwegen, Anm. d. Red.) und Sverri (der viertplatzierte Däne Sverri Nielsen, Anm. d. Red.) keine Chance gehabt”, betonte der Deutsche.

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Auf seine eigene Zukunft nach dem bitteren Rückschlag angesprochen, wurde Zeidler besonders emotional. Er wolle “auf jeden Fall weitermachen, das ist klar”, er stehe noch “relativ am Anfang” seiner Karriere.

“Nach vier Jahren jetzt hier zu stehen bei Olympia und als Medaillenkandidat hierhin zu fahren, das war schon eine außergewöhnliche Geschichte”, meinte Zeidler, ehe er mit tränenerstickter Stimme ergänzte: “Aber leider sollte es kein Happy End sein.”

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