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Emoji-Mangel und gehackte Konten: Mit diesen Problemen kämpfen Aldi und Lidl

·Lesedauer: 2 Min.

Bei Aldi Süd hätten sie eigentlich Grund zum Feiern. Seit dem Start der Fußball-Europameisterschaft verteilt der Discounter sogenannte Fußball-Emojis an den Kassen. Die Sammelfiguren wurden schnell zum Hit und sind besonders bei Kindern beliebt. Eine Figur gibt es je 20 Euro Einkaufswert – zumindest theoretisch. Aktuell häufen sich Kundenbeschwerden darüber, dass die Figuren vielerorts nicht mehr vorrätig sind. Die Aktion geht nach hinten los.

Statt Kunden an sich zu binden, verliert der Discounter dadurch genervte Verbraucher. Gegenüber der "Wirtschaftswoche" teilte ein Aldi-Süd-Sprecher mit: "Grundsätzlich bemühen wir uns sehr darum, ausreichende Mengen von Aktionsartikeln bereitzuhalten." Doch die Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage scheint diesmal nicht zu stimmen. Die Aktion soll immerhin noch mehrere Wochen weiter laufen. Wenn bereits jetzt oft die beliebten Fußballfiguren fehlen, wie soll sich die Situation dann bis zum Ende der EM gestalten? Hinweise auf die fehlenden Emojis in den Filialen gibt es oft ebenfalls nicht. Die traurige Nachricht, dass die Kunden heute leider wieder leer ausgehen müssen, kann dann erst an der Kasse überbracht werden.

Betrugsfälle bei Lidl-App

Auch bei Lidl hängt der Haussegen schief. Schuld daran ist die hauseigene App Lidl Plus. Im Mai wurde dort das Bezahlsystem Lidl Pay freigeschaltet. Seitdem häufen sich allerdings die Betrugsfälle über die App, wie die Polizei Berlin bestätigt. Demnach werden von Betrügern Kontodaten aus vergangenen Datenlecks verwendet, um über fremde Konten die Einkäufe bei Lidl zu zahlen.

Die betroffenen Kunden erhalten dabei ihr Geld von der Bank zurück, nachdem sich der Betrug bestätigt hat. Lidl hat jedoch angeblich Inkasso-Unternehmen angeheuert, die sich bei den Kunden melden, um das fehlende Geld einzutreiben, berichtet die "Wirtschaftswoche". Eine Lidl-Sprecherin teilte der Zeitung derweil mit, dass solche Betrugsfälle unabhängig von der Bezahlmethode nie ausgeschlossen werden können. Die Beschwerden werden von Lidl jedoch als Einzelfälle abgetan.

Das Problem liegt hier allerdings auch an der eigenen App. Lidl überprüft anscheinend nicht, ob die angegebenen Daten wirklich zum Kunden gehören. Zur Registrierung muss lediglich die E-Mail-Adresse bestätigt werden. Eine Kontrollabbuchung wie beim Zahlungsdienstleister PayPal findet hingegen nicht statt. Lidl bittet indessen Betroffene darum, Anzeige zu erstatten. "Die Bearbeitung durch einen Inkassopartner stoppen wir selbstverständlich sofort, sollte sich ein Betrugsverdacht nach einer Anzeige bestätigen", heißt es laut "Wirtschaftswoche" aus dem Unternehmen.

kh

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