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Emma Thompson: Emma Thompson spricht offen über Nacktszene mit 62

·Lesedauer: 2 Min.

Nacktszenen sind auch für Hollywood-Schauspieler:innen herausfordernd – erst Recht, wenn es keine Bildbearbeitung gibt. Emma Thompson findet dazu klare Worte.

<br>© Samir Hussein/WireImage

© Samir Hussein/WireImage

Das Altern in Hollywood ist ein Thema, über das nur weniger Schauspieler:innen und Prominente offen sprechen. Der Grund: Falten, graue Haare und schlaffe Haut scheinen in der Filmwelt Tabu zu sein.

Emma Thompson: unbearbeitete Nacktszene

In ihrem neuen Film "Good Luck to You, Leo Grande" spielt Emma Thompson, 62, die Rolle von Nancy Stokes. In der Tragikomödie von Sophie Hyde, die am 22. Januar beim Sundance Film Festival ihre Premiere feierte, gibt es eine Nacktszene, die für die 62-Jährige alles andere als einfach war.

"Es war sehr herausfordernd mit 62 Jahren nackt zu sein", sagt die Hauptdarstellerin in einem Live-Stream während des Sundance Film Festivals. In der besagten Szene steht Nancy Stokes alleine vor dem Spiegel und zieht ihr Kleid aus. Auch, wenn eine offene Beziehung zu sich und ihrem Körper, für Emma hilfreich gewesen sei, sei sie der Meinung, dass die "schrecklichen Herausforderungen" an Frauen in Hollywood solche Nacktszenen nicht einfacher machen würden.

Ich denke, dünn sein zu müssen, ist noch immer so, wie es immer war. Eigentlich ist es manchmal sogar noch schlimmer.

"Cruella" war das Gegenteil

"Das Alter, in dem ich bin, macht es zu einer extremen Herausforderung, weil wir nicht daran gewöhnt sind, unbearbeitete Körper auf der Leinwand zu sehen", sagt die Schauspielerin im Live-Stream. Allerdings glaube sie selbst nicht, dass sie eine solche Szene in einem anderen Alter hätte drehen können.

Während der Film "Good Luck to You, Leo Grande" ganz ohne Filter auskommt, seien die Dreharbeiten für den Disney-Film "Cruella" das Gegenteil gewesen. Für diesen Film musste Thompson jede Menge Shapewear tragen, damit ihre Figur auf eine bestimmte Art und Weise geformt werden konnte. Ihre Outfits verglich sie sogar mit "Folterinstrumenten". Dabei sei unbequeme Unterwäsche eigentlich gar nichts für sie.

Verwendete Quellen: usmagazine.com

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