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Bei EM-Spielen in Russland und Aserbaidschan: Sponsor Volkswagen darf keine Regenbogen-Werbebanden zeigen

·Lesedauer: 2 Min.
Volkswagen-Werbebande beim Spiel Dänemark gegen Wales
Volkswagen-Werbebande beim Spiel Dänemark gegen Wales

Anders als im Achtelfinale haben die Werbebanden im ersten EM-Viertelfinale am Freitag in St. Petersburg nicht in Regenbogenfarben geleuchtet. Der deutsche Sponsor Volkswagen erklärte dazu, es habe «Bedenken» der Europäischen Fußball-Union (UEFA) «im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen an den Spielorten in Russland und Aserbaidschan» gegeben. In Baku wird am Samstag ein weiteres Viertelfinale ausgerichtet. VW gab an, die Entwicklung zu bedauern. Die UEFA verwies auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur auf die auf lokalen Gesetze, mit denen die Aktionen der Sponsoren konform sein müssten.

Homosexualität ist zwar in Russland nicht verboten, wird aber in dem Land mit seiner einflussreichen russisch-orthodoxen Kirche weitgehend tabuisiert. Zudem unter anderem stehen positive Äußerungen über Homosexuelle in Anwesenheit von Kindern unter Strafe. Gegen dieses seit 2013 geltende Verbot von «Homo-Propaganda» gibt es seit langem internationalen Protest.

Regenbogen-Werbebanden in München und Rom

Unabhängig von der Entscheidung für St. Petersburg und Baku «werden die LED-Werbebanden als buntes Statement für Vielfalt und Respekt bei den beiden verbliebenen Viertelfinal-Partien in München (Freitagabend) und Rom (Samstag) und nach Möglichkeit auch in den restlichen Spielen des Turniers zum Einsatz kommen», teilte Volkswagen mit.

Im Achtelfinale hatten mehrere Sponsoren ihre Werbebanden in den Regenbogenfarben leuchten lassen, was die UEFA in einer Stellungnahme im Anschluss begrüßte. Am Freitag teilte die UEFA mit, dass nur Volkswagen im Viertelfinale an der Aktion festhalte. «Alle anderen Sponsoren haben entschieden, keine Regenbogenfarben mehr im Turnier zu verwenden», weil der «Pride-Monat» Juni vorbei sei.

Zeichen für Toleranz und Vielfalt

Die Regenbogenfarben als Zeichen für Toleranz und sexuelle sowie geschlechtliche Vielfalt waren bereits in der vergangenen Woche ein großes Thema gewesen, weil die UEFA eine Beleuchtung der Münchner-Arena zum deutschen Spiel gegen Ungarn untersagt hatte. Vorausgegangen war ein Antrag der Stadt München, der auch auf den Protest gegen ein in Ungarn erlassenes Gesetz zielte, das die Informationsrechte von Jugendlichen in Hinblick auf Homosexualität und Transsexualität einschränkt.

dpa/rw

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