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Elon Musk verrät Details zu seinem 100-Millionen-Dollar-Wettbewerb zur CO2-Reduzierung und erklärt, ob nur Reiche zum Mars reisen können

Azmi Haroun
·Lesedauer: 2 Min.
Elon Musk (links) spricht mit XPrize-Vorsitzenden Peter Diamandis.
Elon Musk (links) spricht mit XPrize-Vorsitzenden Peter Diamandis.

Tech-Milliardär Elon Musk war am Donnerstag in einem Livestream für seinen Wettbewerb "XPrize Carbon Removal" zu sehen. Musk hat ein Preisgeld von 100 Millionen Dollar für Technologie-Projekte ausgelobt, die dabei helfen sollen, CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen und zu lagern. So soll der Klimawandel durch hohe Kohlenstoffdioxidemissionen gestoppt werden.

Um zu gewinnen, müssen die Teams die Entfernung von CO2 im Maßstab von 1.000 Tonnen pro Jahr demonstrieren, die Kosten im Maßstab von einer Million Tonnen pro Jahr (Megatonnen) modellieren und einen Plan vorlegen, um in Zukunft nachhaltig den Maßstab von Gigatonnen pro Jahr zu erreichen, heißt es in den Richtlinien des Wettbewerbs.

Musk erschien barfüßig und mit einem neuen Haarschnitt. Bei seinem Auftritt plauderte er mit XPrize-Vorsitzenden Peter Diamandis in Cape Canaveral, Florida, aber nicht nur über den Wettbewerb, sondern beantwortete Fragen von Zuschauern. So sprach er davon, dass es in der bestehenden Marktwirtschaft einen "Fehler bei den Preisen" gebe. Nebeneffekte, wie der Kohlenstoffdioxidausstoß oder die Müllentsorgung würden bislang noch nicht eingepreist. Er befürwortet deswegen eine CO2-Steuer, die aber nicht "aggressiv" oder "unfair" gegenüber Geringverdienern sein soll.

Musk sprach auch über sein Raumfahrt-Programm zum Mars. Mit seinem Unternehmen SpaceX will er Menschen zum Mars transportieren und den Planeten kolonisieren.

Musk verneint die Frage, ob SpaceX eine Art Fluchtweg für reiche Menschen sei. Er warnt, dass "ein Haufen Leute wahrscheinlich sterben werden" zu Beginn der Mars-Expeditionen, aber verglich es mit jeder früheren Gefahr, die mit Entdeckungen und Pionierfahrten verbunden war.

https://www.youtube.com/watch?v=BN88HPUm6j0

Die Elon Musk Foundation, Musks relativ neuer philanthropischer Arm, sponsert das Projekt,. Das Preisgeld von 100 Millionen Dollar wird die größte Summe sein, die die Organisation bisher vergeben hat. Seit der Kritik an seinen bisher bescheidenen philanthropischen Bemühungen als eine der reichsten Menschen der Welt, hat Musk Geld in eine Reihe von Organisationen investiert.

Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt und editiert. Die Originalversion findet ihr hier.