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Elon Musk twittert ein einziges Wort und der Bitcoin stürzt ab

·Lesedauer: 4 Min.
Elon Musks Twitter-Konto beeinflusst die Börse und den Kryptohandel.
Elon Musks Twitter-Konto beeinflusst die Börse und den Kryptohandel.

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Tesla-Chef Elon Musk hat mit seinem Twitter-Konto wieder mal den Kryptohandel aufgemischt. Nachdem Musk in einem Text-Dialog andeutete, dass Tesla seine Bitcoin-Bestände verkauft haben könnte oder dies zumindest plane, schickte er die Digitalwährung auf Talfahrt. Der Bitcoin-Kurs stürzte um zehn Prozent ab und rutschte unter 45.000 US-Dollar. In dem Tweet schrieb ein Nutzer, dass sich die Bitcoiners ärgern werden, wenn sie im nächsten Quartal herausfinden, dass Tesla den Rest seiner Bitcoin-Anteile verkauft hat. Angesichts des Hasses, den Elon Musk erfahre, sei dies auch kein Wunder. Elon Musk beantwortete diesen Post mit genau einem Wort: Er schrieb „Indeed“, was soviel bedeutet wie „In der Tat“.

In den Tagen zuvor hatte Musk auch den Kurs der einst zum Spaß entwickelten Digitalwährung Dogecoin beeinflusst. „Arbeite mit Doge-Entwicklern, um die Effizienz der Transaktionen zu verbessern“, hatte er am Donnerstagabend in den USA getwittert. „Möglicherweise vielversprechend.“ Der Kurs von Dogecoin kletterte daraufhin von 38 auf 52 US-Cent. [Mehr bei Handelsblatt, Handelsblatt, CNBC und CNBC]

Auf Gründerszene: In seiner Drehmoment-Kolumne beschäftigt sich unser Autor Don Dahlmann heute mit dem Thema Carsharing. Dort gefährden neue Regeln seiner Meinung nach die Verkehrswende. Denn: Carsharing habe das größte Potenzial, Menschen zum Autoverzicht zu bewegen, findet er. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

Alibaba hat das erste Quartal seit dem Börsengang im Minus beendet, nachdem der E-Commerce-Händler eine Rekord-Kartellstrafe in China zahlen musste. Für das im März endende Quartal belief sich der Nettoverlust auf 5,5 Milliarden Yuan, oder umgerechnet 836 Millionen US-Dollar, verglichen mit einem Nettogewinn von 3,2 Milliarden Yuan im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 64 Prozent auf 187,4 Milliarden Yuan oder 28,6 Milliarden Dollar und übertraf die Erwartungen der Analysten. In diesem Jahr will die chinesische Firma vor allem das Nutzerwachstum und -engagement fördern, Händler besser unterstützen und Infrastruktur und Logistik ausbauen. [Mehr bei Wall Street Journal]

Doordash konnte im ersten Quartal Erlöse über 1,08 Milliarden US-Dollar gegenüber 993,3 Millionen Dollar im Vorjahr melden. Gleichzeitig gab das Lieferunternehmen einen Nettoverlust von 110 Millionen Dollar bekannt, geringer als der Verlust von 129 Millionen Dollar im Vorjahr, doch höher als erwartet. Laut der Firma war ein Mangel an Fahrern das Problem. US-Medien spekulierten, wie Doordash sich in den kommenden Monaten entwickeln werde, nachdem aufgrund der Impfkampagne wieder mehr Geschäfte und Restaurants geöffnet sind. [Mehr bei CNBC]

Marqeta hat am Freitag den Börsengang angemeldet. Das kalifornische Bezahl-Startup meldete ein Umsatzwachstum im ersten Quartal von 123 Prozent auf 108 Millionen US-Dollar, während sich der Nettoverlust von 14,5 Millionen Dollar im Vorjahr auf 12,8 Millionen verringerte. Im Jahr 2020 hatte sich der Jahresumsatz mit 290 Millionen Dollar mehr als verdoppelt. Marqeta wurde 2010 gegründet und vertreibt Zahlungstechnologien, mit denen potenzieller Betrug erkannt und die ordnungsgemäße Weiterleitung von Geldern sichergestellt werden soll. Zu den Konkurrenten des Unternehmens gehören Firmen wie Fiserv, FIS, Stripe und Adyen. [Mehr bei Bloomberg und CNBC]

Stripe hat das Startup Bouncer aus Oakland übernommen, einen drei Jahre alten Softwareentwickler zur Aufdeckung von Kreditkartenbetrug. Stripe, eine amerikanisch-irische Firma für die Zahlungsabwicklung, die von den Brüdern Patrick und John Collison gegründet wurde, hatte im vergangenen Monat bereits Taxjar übernommen, einen Anbieter von Umsatzsteuersoftware für Online-Unternehmen. Die finanziellen Rahmenbedingungen der aktuellen Übernahme wurden nicht bekannt gegeben. [Mehr bei The Information]

JD Logistics, der Lieferzweig des E-Commerce-Unternehmens JD.com, will beim Börsengang in Hongkong bis zu 3,9 Milliarden US-Dollar aufbringen. Die Firma verkauft 609,2 Millionen Aktien und wird voraussichtlich ab 28. Mai in Hongkong gehandelt. [Mehr bei South China Morning Post und Bloomberg]

Unser Lesetipp auf Gründerszene beschäftigt sich mit Startups, die den Camping-Urlaub leichter machen. Darunter sind eine praktische Camping-Box und sogar ein rollender Schlafplatz. [Mehr bei Gründerszene]

Einen guten Start in die Woche!

Eure Gründerszene-Redaktion