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Elon Musk sucht Nähe des umstrittenen argentinischen Präsidenten Milei: Darum ist diese Freundschaft so wichtig für Tesla

Elon Musk traf sich letzte Woche mit dem argentinischen Präsidenten Javier Milei.  - Copyright: Handout
Elon Musk traf sich letzte Woche mit dem argentinischen Präsidenten Javier Milei. - Copyright: Handout

Tesla-CEO Elon Musk hat sich beim argentinischen Präsidenten Javier Milei eingeschmeichelt - und Lithium könnte ein Grund dafür sein. Argentinien verfügt über die weltweit zweitgrößten Reserven des Metalls, das in Batterien für Elektroautos verwendet wird.

Milei erzählte in der Fernsehsendung "La Noche De Mirtha" im Dezember, dass Musk ihn angerufen und gesagt habe, er sei "extrem interessiert" an Lithium. Musk plant, dass Tesla billigere Autos bauen soll. Das Unternehmen sagte letzten Monat, dass es "neue und erschwinglichere Produkte" früher als erwartet auf den Markt bringen wird, nachdem es zuvor von der zweiten Hälfte des Jahres 2025 gesprochen hatte.

Diese Ambitionen hängen jedoch zum Teil davon ab, dass Tesla genügend Lithium für seine EV-Batterien zu einem angemessenen Preis erhält. Die Sicherheit der Lithiumversorgung ist für Unternehmen wie Tesla zu einer wichtigen Priorität geworden. Nach Angaben der US-Behörde für Kartografie, The United States Geological Survey, stieg die Lithiumproduktion außerhalb der USA 2023 aufgrund der starken Nachfrage des Batteriemarktes um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Musk hat Argentiniens Lithium im Visier

Tesla hat im vergangenen Mai den ersten Spatenstich für eine texanische Lithiumraffinerie gesetzt, die noch in diesem Jahr eröffnet werden sollte, wie "Reuters" damals berichtete. Musk sagte bei der Zeremonie: "Wenn wir ein paar Jahre vorausschauen, ist die Verfügbarkeit von Lithium in Batteriequalität ein grundlegender Engpass bei der Weiterentwicklung von Elektrofahrzeugen."

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Musks Werben um Milei könnte darauf hindeuten, dass er glaubt, Lithium aus Argentinien sei eine Antwort auf dieses Problem. Letzten Monat traf er den argentinischen Regierungschef zum ersten Mal in der Tesla-Fabrik in Austin. Der argentinische Botschafter in den USA, Gerardo Wethein, erzählte argentinischen Medien, dass die beiden über Teslas "Investitionsmöglichkeiten" in Lithium gesprochen hätten, berichtete die "Financial Times".

Musk traf sich letzte Woche erneut mit Milei, teilte ein Foto mit ihm auf X und teilte später seinen Anhängern mit: "Ich empfehle, in Argentinien zu investieren." Der rechtspopulistische Milei hat die Präsidentschaftswahlen im November letzten Jahres gewonnen, ein Sieg, der unter anderem von Donald Trump begrüßt wurde. Milei versprach, die angeschlagene argentinische Wirtschaft zu sanieren. In dem Land liegt die Inflation bei 300 Prozent. Doch die Sparmaßnahmen haben zu zahlreichen Streiks geführt.

Tesla reagierte nicht sofort auf eine Anfrage von Business Insider.

Lest den Originalartikel auf Englisch hier.