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Elon Musk ist endlich bei Satire angekommen, nur haben’s nicht alle kapiert

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 2 Min.

Elon Musks Twitter-Kapriolen haben in den vergangenen Tagen und Wochen so einiges bewegt. Ob es die Etsy-Aktie gewesen ist oder der Kurs des Bitcoin. Die Kurznachrichten des visionären Unternehmers und Milliardärs haben mächtige Kursverläufe ausgelöst.

Ich glaube, inzwischen können wir eines sagen: Elon Musks Twitter-Parolen haben inzwischen die Intention der Satire erreicht. Und sind nicht mehr unbedingt ernsthafter Natur. Lass uns im Folgenden daher einmal schauen, wie sein jüngster Dogecoin-Tweet dazu passt.

Elon Musk und der Dogecoin

Ja, Elon Musk hat es also wieder getan und mithilfe eines Tweets eine Performance bei einer Kryptowährung ausgelöst. Genauer gesagt hat der visionäre Unternehmenslenker zwischenzeitlich den Dogecoin zu seiner Lieblingskryptowährung erklärt. Demnach sei der Dogecoin die Kryptowährung des Volkes. Garniert wird das mit weiteren Tweets und einigen Bildchen, die man zugegebenermaßen nicht ganz ernst nehmen kann. Zumindest nicht Elon Musk als Rafiki, der einen Doge-Simba in die Höhe reckt.

Ob Elon Musk das witzig findet? Ich denke schon. Vermutlich hat der clevere Unternehmer auch begriffen, dass er damit teilweise heftige Ausschläge verursachen kann. Der Dogecoin konnte nach dieser Twitter-Tirade schließlich um bis zu 50 % zulegen. Offenbar haben das einige Investoren nicht so recht verstanden.

Vielleicht sollten wir noch deutlicher werden an dieser Stelle. Der Dogecoin ist für sich alleine schon eine Parodie. Auch wenn diese Kryptowährung inzwischen rege gehandelt wird, basiert die Währung auf einem Meme, mehr nicht. Dabei galt es zunächst, den Bitcoin aufs Korn zu nehmen. Das ist vielleicht vom Ansatz her schiefgelaufen. Oder eben von der Adaption einiger Krypto-Enthusiasten, die auf alles setzen, was irgendwie mit Kryptowährungen zu tun hat.

Ich vermute daher einfach mal, dass Elon Musk doch nicht so kryptobegeistert ist, wie einige das gerne hätten. Vor allem sein Bildchen aus Der-König-der-Löwen-Reihe und seine ebenfalls humorvolle Adaption dürften das sehr deutlich zeigen. Eigentlich witzig … wenn das nicht zu so knallharten Kursausschlägen führen würde.

Twitter-Kanal als Trend-Indikator …?

Elon Musk ist damit nach einer kurzen, selbstverordneten Pause zurück … oder nicht? Ich verbuche diesen Ausflug jedenfalls als Satire ohne ernsthaften Hintergrund. Aber auch damit steht zweifelsohne fest, dass der Unternehmer die Massen und die Märkte bewegen kann.

Ob man dem folgen sollte? Eher nicht. Und insbesondere nicht, wenn es um witzige Memes und eine Kryptowährung geht, die per se als Witz konzipiert worden ist. Das haben augenscheinlich nicht alle Investoren (verzeih, Spekulanten) begriffen. Dieses weitere merkwürdige Kapitel mit einer Bergfahrt beweist das wieder einmal auf’s Neue.

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Vincent besitzt Aktien von Etsy. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Etsy und Twitter.

Motley Fool Deutschland 2021