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"Du bist ekelhaft" Ex-R&B-Star R Kelly zu 30 Jahren Haft verurteilt

Im Prozess gegen den einstigen R&B-Star R Kelly ist das Urteil gefallen. Ein Gericht in New York verurteilte den Sänger zu einer Haftstrafe von 30 Jahren wegen sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen, Entführung und Bestechung.

Bevor Richterin Ann Donnelly an diesem Mittwoch das Urteil sprach, sagten sieben Opfer gegen den Angeklagten aus. Viele schauten R Kelly, der die Vorwürfe stets zurückgewiesen hatte, in die Augen.  Eine Frau sagte: "Du bist ein Missbrauchstäter, du bist schamlos, du bist ekelhaft und du bist selbstgerecht".

"Robert, Du hast so viele Menschen zerstört", meinte eine andere Frau.

Kellys Anwältin Jennifer Bonjean hatte eine geringere Strafe gefordert, auch weil die Karriere des einstigen Stars ohnehin zerstört sei. "Seine Musik wird nicht mehr gespielt", erklärte die Verteidigerin des Verurteilten.

Elizabeth Williams/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
R Kelly vor Gericht in Brooklyn - Elizabeth Williams/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

In ihrem letzten Plädoyer hatten die Staatsanwälte des Bundesgerichtshofs in Brooklyn mindestens 25 Jahre Gefängnis wegen der "Gefahr", die R. Kelly, der mit bürgerlichem Namen Robert Kelly heißt, für seine Opfer und die Öffentlichkeit darstelle. Die US-Staatsanwaltschaft bezeichnete ihn als "unverschämt, manipulativ, kontrollierend und zwanghaft, ohne Anzeichen von Reue oder Respekt vor dem Gesetz".

Während des sechswöchigen Prozesses im August und September 2021 Jahres wurde der Sänger von der Anklage als "kriminell, räuberisch" beschrieben.

Der Prozess wurde als Meilenstein der #MeToo-Bewegung angesehen, da es das erste Mal war, dass die Mehrheit der Klägerinnen schwarze Frauen waren und sie einen schwarzen Künstler anklagten.

Für Kenyette Barnes, die 2017 - im Jahr der Entstehung der weltweiten #MeToo-Bewegung, die durch die Anklagn gegen den mächtigen Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein ausgelöst wurde - das Hashtag #MuteRKelly ("Bringt R. Kelly zum Schweigen") ins Leben rief, hat die US-Justiz zum ersten Mal das "Blut, den Schweiß und die Tränen schwarzer Frauen" zum Ausdruck gebracht, die die US-Gesellschaft bislang nicht sehen wollte.

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