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Einzelhandel gegen lockerere Gentechnik-Regeln

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Große Einzelhändler wie Aldi, Penny und Lidl haben sich in einer gemeinsamen Resolution gegen lockerere Regeln für neue Gentechnikverfahren ausgesprochen. Die bestehenden EU-Regeln hätten sich bewährt und garantierten Wahlfreiheit für die Konsumentinnen und Konsumenten, auch weil Gentechnikprodukte oft klar gekennzeichnet seien, heißt es darin. Wo es Lücken bei der Auszeichnung gebe, seien private "Keine Gentechnik"-Siegel verfügbar. Unter den Unterzeichnern der am Mittwoch veröffentlichten Resolution sind auch Bio-Händler wie Alnatura oder Dennree.

Die Nutzung und Regulierung von neuen Verfahren wie der sogenannten Crispr-Genschere sind umstritten. 2018 hatte der Europäische Gerichtshof entschieden, dass neue Techniken wie die Genschere auch als Gentechnik gelten und damit entsprechend streng reguliert sind. Ob dies zeitgemäß ist, ist Teil der Debatte. Ende April hatte sich die EU-Kommission dafür ausgesprochen, die Regulierung von Gentechnik in der EU zu überarbeiten.

Die Unternehmen fürchten, dass neue Regeln dazu führen könnten, dass ungetestete und nicht gekennzeichnete Gentechniklebensmittel verkauft würden. "Das ist für uns nicht akzeptabel", heißt es in dem Schreiben.