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Einzelhändler schlagen Einkaufsstunde für Senioren vor

·Lesedauer: 1 Min.
Eine ältere Frau geht an einem geschlossenen Bekleidungsgeschäft in München vorbei (Bild: REUTERS/Michaela Rehle)
Eine ältere Frau geht an einem geschlossenen Bekleidungsgeschäft in München vorbei (Bild: REUTERS/Michaela Rehle)

Im Bemühen um eine sichere Öffnung des Einzelhandels und der Innenstädte hat ein Bündnis aus Unternehmen spezielle Öffnungszeiten für ältere Menschen vorgeschlagen.

"Konkret empfehlen wir die Einführung einer Öffnungsstunde für Senioren über 60 von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 10 und 11 Uhr", heißt es in einem Papier zur Selbstverpflichtung des Handels, das dutzende Textil-, Elektro- und Buchhändler unterzeichneten und das AFP am Dienstag vorlag.

Verzicht auf Aktionen

Das Bündnis unterstützt demnach Zeiten, in denen der Besuch der Geschäfte den besonders gefährdeten älteren Menschen vorbehalten sei. Auf Wunsch der Politik seien die Unternehmen zudem dazu bereit, auf "aggressive Wiedereröffnungswerbung und bis Ostern auf große Rabattaktionen zu verzichten", um nicht zu viele Menschen auf einmal anzulocken. Über die Selbstverpflichtung hatte zunächst die "Rheinische Post" berichtet.

Die Einzelhändler befürworten zudem eine Maskenpflicht in Innenstädten und Fußgängerzonen. Außerdem halten sie an ihrem Sieben-Punkte-Hygienekonzept fest - damit habe der Handel die "Grundlagen für sicheres Einkaufen gelegt". Das Konzept sieht neben einer begrenzten Anzahl an Kundinnen und Kunden im Laden und Abstandsregeln auch die Schulung von Mitarbeitern und strenge Kontrollen vor.

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