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Einwanderungsgebühr für Arbeitskräfte? Warum die Schweiz darüber nachdenkt

Die Mehrheit der eingewanderten Arbeitskräfte in der Schweiz stammt aus der EU. - Copyright: picture alliance/KEYSTONE | GEORGIOS KEFALAS
Die Mehrheit der eingewanderten Arbeitskräfte in der Schweiz stammt aus der EU. - Copyright: picture alliance/KEYSTONE | GEORGIOS KEFALAS

Unternehmen, die in der Schweiz ausländische Arbeitskräfte einstellen, könnten künftig eine Sonderzahlung leisten müssen. Das berichtet das "Handelsblatt". "Die Personenfreizügigkeit kann nicht uneingeschränkt weitergeführt werden", heißt es in einem Positionspapier der Unternehmensvereinigung der Christdemokratischen Mitte-Partei.

Die neue Einwanderungsgebühr soll sowohl für schweizerische Unternehmen als auch für ausländische Niederlassungen in der Schweiz gelten und wird laut dem Positionspapier "unabhängig vom Herkunftsland" gelten. Europäische Fachkräfte, einschließlich deutsche, wären davon betroffen. Wie hoch die Gebühr sein soll, führt das Positionspapier nicht weiter aus. In Kreisen der Mitte-Partei heißt es, die Abgabe könnte sich nach Gehalt der eingewanderten Arbeitskräfte richten.

Die Forderung nach einer Sonderzahlung für Arbeitseinwanderung ist nicht neu in der Schweiz. In der Vergangenheit hatten Politiker der rechtskonservativen Schweizer Volkspartei eine solche Gebühr gefordert. Der Ökonom Reiner Eichenberger gilt als Vordenker der Idee. Das schnelle Bevölkerungswachstum überfordere das Land, sagte Eichenberger im vergangenen Jahr.

AA