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Frankfurt gelingt Transfercoup mit Legendensohn

Eintracht Frankfurt hat Krisztian Lisztes verpflichtet - den Sohn des langjährigen Bundesliga-Profis mit dem gleichen Namen und eine aufstrebende Verheißung des ungarischen Fußballs.

Der 18-Jährige wechselt allerdings erst zur kommenden Saison 2024/2025 vom Traditionsklub Ferencvaros Budapest an den Main.

Das Offensivtalent, das im Mai 2022 im Alter von 17 Jahren sein Debüt als 17-Jähriger sein Debüt in der ersten ungarischen Liga feierte, erhielt einen Vertrag bis 2029.

Vater Krisztian Lisztes war Säule des Werder-Doubles 2004

Sein mittlerweile 47 Jahre alte Vater hatte zwischen 1997 und 2009 für den VfB Stuttgart, Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach und Hansa Rostock gespielt.

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Seinen Karriere-Höhepunkt erreichte der 49-malige ungarische Nationalspieler in der Saison 2003/04, als er unter Trainer Thomas Schaaf Teil des Teams war, das mit Werder das Double gewann.

Der defensiv- wie offensivstarke Lisztes war als Teil der Mittelfeld-Raute mit Johan Micoud hinter Torjäger Ailton ein Leistungsträger der bis heute letzten Bremer Meistermannschaft, sein Karriere-Höhepunkt wurde jedoch überschattet von einem Kreuzbandriss kurz vor Saisonende, nach dem Lisztes den Anschluss verlor.

Eintracht Frankfurt kommt Konkurrenten zuvor

Krisztian junior hat in der Heimat bereits auf sich aufmerksam gemacht.

Im vergangenen Jahr wurde er mit Ferencvaros Meister und bekam am Ende der Saison immer mehr Spielanteile: In den letzten neun Saisonspielen kam er immer zum Einsatz und schoss dabei fünf Tore. Vom ungarischen Verband wurde er als „Entdeckung des Jahres“ ausgezeichnet.

„Krisztian Lisztes hat sich in den vergangenen Monaten nicht nur bei uns in den Fokus gespielt. Umso bedeutsamer ist es, dass wir bereits zu diesem frühen Zeitpunkt eine wichtige Kaderstelle in unseren Planungen mit einem weiteren hochbegabten Spieler besetzen werden“, freute sich Sportdirektor Timmo Hardung: „Zudem freuen wir uns, auch ihm eine gute Perspektive bei Eintracht Frankfurt aufzeigen zu können. Wir sind davon überzeugt, dass Krisztián zunächst in vertrautem Umfeld seine Entwicklung fortsetzen und noch mehr Wettkampfpraxis erhalten wird. Wir freuen uns, ihn ab der kommenden Saison mit all seiner Intensität, Dynamik sowie direkter und indirekter Torgefahr in Frankfurt willkommen zu heißen.“

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Mit Sportinformationsdienst (SID)