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Einfamilienhäuser: So stark sind Nachfrage und Preise seit Corona in deutschen Metropolen und dem Umland gestiegen

Einfamilienhäuser in Aschheim bei München
Einfamilienhäuser in Aschheim bei München

Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern in den fünf größten Städten Deutschlands und deren Umland ist seit der Corona-Krise stark gestiegen. Auch die Preise haben deutlich angezogen. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Immobilienportals „Immoscout24“. Demnach gab es im Juni dieses Jahres 58 Prozent mehr Kontaktanfragen für Einfamilienhäuser im Speckgürtel zum Kauf als im Februar 2020, also vor dem ersten Lockdown. Auch innerhalb der Top-5-Städte nahm das Interesse um 41 Prozent zu.

Als Grundlage für die Analyse dienten alle auf der Plattform neu eingestellten Kauf-Inserate zwischen Februar 2020 und Juni 2021. Laut „Immoscout24“ wurden Durchschnittswerte berechnet und die Daten um Ausreißer-Werte bereinigt. Als Speckgürtel zählten alle direkt an die Metropole angrenzenden Landkreise.

"Wunsch nach mehr Platz und einem Garten"

„Die Nachfrage nach einem Häuschen im Grünen hat in den vergangenen Corona-Monaten einen weiteren Schub bekommen. Der Wunsch nach mehr Platz und einem Garten ist offensichtlich eine Folge der Lockdown-Erfahrungen. Aufgrund der großen Konkurrenz sollten Kaufinteressierte ihre Unterlagen und Finanzierungsmöglichkeiten schon vorab klären, um bei guten Angeboten rasch zuschlagen zu können“, sagte Thomas Schroeter, Geschäftsführer von „Immoscout24“.

Untersucht wurden in der Analyse die Metropolen Berlin, München, Hamburg, Frankfurt am Main und Köln. Das sind die Ergebnisse.

Berlin

Im Speckgürtel der Hauptstadt zog die Nachfrage nach Einfamilienhäusern mit 80 Prozent am stärksten an. Auch in der Stadt selbst nahm die Nachfrage um 77 Prozent zu. In den Landkreisen nahe der Stadtgrenze stiegen die Angebotspreise um 22 Prozent, von 2479 Euro im Februar 2020 auf 3027 Euro pro Quadratmeter im Juni 2021. In der Stadt stiegen die Preise um 16 Prozent. So kostete der Quadratmeter im Juni 2021 im Schnitt 5645 Euro.

München

Im Umland der bayerischen Landeshauptstadt München stieg die Nachfrage nach Einfamilienhäusern um 71 Prozent. In der Stadt stieg die Nachfrage ebenfalls, wenn auch nur um 13 Prozent. Die Preise stiegen um 15 Prozent im Speckgürtel und um acht Prozent in der Metropole. So kostete der Quadratmeter im Juni dieses Jahres im Umland 7.162 Euro und in der Stadt 9.756 Euro.

Hamburg

In Hamburg zeigt sich ein anderes Bild. So stieg auch hier die Nachfrage im Umland stark an (plus 76 Prozent). Die Nachfrage in der Stadt nahm hingegen um zwei Prozent leicht ab. Im Umland stiegen die Preise von Februar 2020 bis Juni 2021 um ein Fünftel auf im Schnitt 3.680 Euro pro Quadratmeter. Innerhalb der Stadt stiegen sie sogar um 29 Prozent auf 6.622 Euro.

Frankfurt am Main

Die Kontaktanfragen für inserierte Einfamilienhäuser im Umland der Bankenmetropole nahmen um 53 Prozent zu. Die Preise stiegen hier um 14 Prozent auf 4.052 Euro pro Quadratmeter. Auch in der Stadt stieg die Nachfrage (plus 27 Prozent). Hier kostete der Quadratmeter beim Häuserkauf im Juni 2021 im Schnitt 6.180 Euro, ein Plus von zehn Prozent.

Köln

In Köln zog mit einem Plus von 88 Prozent die Nachfrage innerhalb der Stadt am stärksten an. Der Preis für einen Quadratmeter im Einfamilienhaus stieg hier um 17 Prozent auf 5.290 Euro pro Quadratmeter. Im Umland stiegen die Anfragen um 43 Prozent und die Preise um 19 Prozent. Hier kostete der Quadratmeter im Juni dieses Jahres 3.750 Euro.

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