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Studie: Ein leerer Geldbeutel kann der Gesundheit schaden

·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Geld macht glücklich? Nicht unbedingt. Aber zumindest kann ein dickes Bankkonto förderlich für ein gesundes Herz sein.

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Wem es finanziell gut geht, der muss sich auch weniger Sorgen um seine Gesundheit machen (Symbolbild: Getty Images)

Sind finanzielle Probleme automatisch ein Zeichen für mögliche Herzprobleme? Wenn man einer neuen Studie Glauben schenken mag, ja. Zumindest, wenn es um Erwachsene mittleren Alters geht.

Wissenschaftler von der UT Southwestern Medical Center haben herausgefunden, dass ein Rückgang der persönlichen Finanzen im mittleren Alter das spätere Risiko einer Herzerkrankung erhöhen kann. Andersherum verhält es sich ähnlich. Hat man zwischen 50 und 64 Jahren mehr Geld auf dem Konto, verbessert sich auch die Herzgesundheit.

"Wir wissen bereits, dass sich der Wohlstand auf die Gesundheit auswirkt, aber wir wollten zeigen, dass der Entwicklungsverlauf des Wohlstands ebenfalls eine Rolle spielt. Das bedeutet, dass das Risiko eines Herzinfarkts zwar mit dem Wohlstand zusammenhängt, aber nicht dauerhaft ist und beeinflusst werden kann“, so Andrew Sumarsono, Autor der Studie und Assistentsprofessor der internen Medizin an der UT Southwestern in einer Universitätsmitteilung

Ist ein größerer finanzieller Spielraum der Schlüssel zu einem gesunden Herzen?

Die Kluft zwischen den Armen und Reichen ist nicht nur groß, wenn es ums Geld geht: In den Vereinigten Staaten lebt das reichte ein Prozent der Amerikaner im Schnitt schätzungsweise zehn bis 15 Jahre länger als das ärmste ein Prozent.

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Für die neue Studie wurden 5.500 Erwachsene ohne Herzprobleme untersucht. Die Auswertungen ergaben, dass die Personen mittleren Alters, denen es finanziell gut ging, ein niedrigeres Risiko zeigten, nach dem 65. Lebensjahr eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden, als andere Personen ähnlichen Alters. 

Genauso zeigten sich Personen mittleren bis hohen Alters, die weniger finanziellen Spielraum hatten, anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im späteren Leben. Die Erkrankungen, die Studienteilnehmer aufwiesen, schlossen unter anderem Herzinfarkte, Herzversagen, Herzrhythmusstörungen und Schlaganfälle ein.

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Personen, die ihr Leben in den oberen 20 Prozent verbrachten, aber dann finanzielle Verluste erlitten, zeigten ungefähr das gleiche Risiko für eine Herzerkrankung wie diejenigen, die reich anfingen und reich blieben. Doch bei denjenigen, die im unteren Fünftel anfingen und später einen finanziellen Aufschwung erlebten, war das Risiko für eine Herzerkrankung niedriger als bei Gleichaltrigen, die im unteren Fünftel blieben.

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