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Egal, ob Laschet oder Söder antreten: Mehrheit für Baerbock als Grünen-Kanzlerkandidatin

Josh Groeneveld
·Lesedauer: 2 Min.
Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock
Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock

In den kommenden Tagen entscheidet sich die Frage um die Spitzenkandidaturen der beiden Umfrage-stärksten Parteien in Deutschland — der Union und den Grünen. Bei der CDU/CSU streiten sich CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder um die Kanzlerkandidatur; bei den Grünen sind es die Co-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck.

Die Entscheidung der Union könnte schon an diesem Wochenende, spätestens aber am Dienstag fallen. Die Grünen haben sich schon lange auf den kommenden Montag als Entscheidungstag festgelegt. Anders als bei der Union, bei der jede Verschiebung der Verhältnisse in Richtung Laschet oder Söder in die Presse gerät, ist aus dem Grünen-Lager absolut keine Tendenz zu vernehmen. Wer mit Funktionären oder Abgeordneten der Partei über die Spitzenkandidatur spricht, hört immer die gleiche Antwort: "Das machen Robert und Annalena unter sich aus."

Größter Konkurrent für beide wäre so oder so die Union, mit Laschet, oder mit Söder. Gegen wen hätte wer die besten Chancen? Das Meinungsforschungsinstitut Civey hat diese Frage im Auftrag von Business Insider gestellt. Herausgekommen ist eine Umfrage mit klarem Ergebnis.

Lieber Baerbock, als Habeck — und am liebsten keinen von beiden

Gefragt, wen die Grünen ins Kanzlerrennen schicken sollten, falls die Union NRW-Ministerpräsident Armin Laschet aufstellt, sagten 30,6 Prozent der Befragten: Annalena Baerbock. Sie liegt damit vor ihrem Co-Vorsitzen Habeck, der auf 23,4 Prozent Zustimmung kommt.

Knapp 10 Prozent der Befragten konnten sich nicht entscheiden, über ein Drittel (35,7 Prozent) würden weder Baerbock noch Habeck aufstellen. Hierzu muss bedacht werden, dass nicht nur Grünen-Anhänger, sondern auch Anhänger anderer Parteien abstimmten, bei denen Antipathien gegen beide Grünen-Vorsitzenden oder die Partei allgemein vorliegen könnten.

Spannend ist, dass sich das Bild bei einem hypothetischen Unionskandidaten Söder genau so aufstellt, wie beim hypothetischen Kandidaten Laschet. Die Umfragewerte sind nahezu identisch: Wieder liegt Baerbock (31 Prozent) vor Habeck (23,1), wieder sind knapp 10 Prozent unentschieden und über ein Drittel sowohl gegen Baerbock als auch gegen Habeck.

Den Deutschen ist also egal, ob nun Söder oder Laschet für die Union kandidieren — bei der Wahl zwischen Habeck und Baerbock bevorzugen sie eher Baerbock. Kommende Woche wird sich dann zeigen, wer nun wirklich gegen wen antritt.