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Effenberg: Das Bild von Kahn ist vollkommen falsch

·Lesedauer: 2 Min.
Effenberg: Das Bild von Kahn ist vollkommen falsch
Effenberg: Das Bild von Kahn ist vollkommen falsch

SPORT1-Experte Stefan Effenberg fordert Konsequenzen aus der für ihn unberechtigten Wahl Lionel Messis zum Gewinner des Ballon d‘Or.

In seiner aktuellen Kolumne für T-Online plädiert der frühere Kapitän des FC Bayern München dafür, „den Modus der Abstimmung zu verändern und lieber die ehemaligen Gewinner des Ballon d‘Or abstimmen zu lassen über ihren Nachfolger“.

Stefan Effenberg will Ballon d‘Or ohne Journalisten

Aktuell liegt die von dem Magazin France Football organisierte Wahl in den Händen ausgewählter Journalisten, die das Voting aus Effenbergs Sicht „ad absurdum geführt haben“.

„Wenn Journalisten abstimmen, kann es schon mal sehr speziell werden“, findet Effenberg und führt auch die Wahl zu Deutschlands Fußballer des Jahres als Beispiel dafür an: „Auch dabei ist es nicht nachvollziehbar, dass Lewandowski 2020 zum ersten Mal überhaupt gewonnen hat, obwohl er seit mehr als einem Jahrzehnt aus dieser Liga herausragt.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Auch hier ist Effenberg für eine Modusänderung zu Gunsten ehemaliger Titelträger: „Das sind absolute Fachleute, hochkompetent - allein schon, weil sie wissen, was es wirklich braucht, um der beste Spieler der Welt zu sein.“ Es wäre „eine Farce, wenn es so weitergehen würde wie bisher“. (SPORT1-Kommentar: Das ist der eigentliche Skandal beim Ballon D‘Or)

Effenberg: Lewandowski oder Jorginho statt Messi

Aus Sicht von „Effe“ hätte entweder Lewandowski oder Jorginho gewinnen müssen, der in diesem Jahr mit dem FC Chelsea Champions-League-Sieger und mit Italien Europameister geworden ist, auf Platz 3 hätte Erling Haaland vom BVB gehört.

„Erst auf den folgenden Plätzen hätte ich Karim Benzema, Messi oder Cristiano Ronaldo erwartet“, so Effenberg, der Messi auch selbst einen radikalen Schritt nahegelegt hätte: „Lionel Messi hätte diesen Preis eigentlich zurückgeben müssen. Er hat ihn doch gar nicht nötig, nachdem er ihn sechsmal zu Recht und aufgrund fantastischer Leistungen bekommen hat.“

Effenberg nimmt Kahn in Schutz

Effenberg äußerte sich auch zur turbulenten Jahreshauptversammlung beim FC Bayern und der Rolle von Oliver Kahn.

„Er hat diesen Posten erst seit fünf Monaten und macht das aus meiner Sicht bislang sehr gut“, meinte der Ex-Nationalspieler. Er nahm seinen früheren Teamkollegen in Schutz: „Was denken die Leute, was er tun soll? Gebrüll hilft nicht weiter. Und natürlich muss er sich als Vereinsboss im Anzug anders verhalten als im Torwarttrikot.“

Effenberg weiter: „Die Annahme, dass Kahn früher ganz anders war als heute, das Bild in der Öffentlichkeit – das ist alles schlicht falsch.“

Der Torhüter sei abseits des Platzes während seiner Karriere „ein umgänglicher und total ruhiger Typ“ gewesen, der „hochprofessionell gearbeitet hat“.

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