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Ecosia will 350 Millionen an Klima-Startups verteilen – unter einer Bedingung

·Lesedauer: 2 Min.
Die Partner des World Fund: Craig Douglas, Tim Schumacher, Christian Kroll, Daria Saharova und Danijel Višević (von links nach rechts)
Die Partner des World Fund: Craig Douglas, Tim Schumacher, Christian Kroll, Daria Saharova und Danijel Višević (von links nach rechts)

Ecosia legt mit dem World Fund einen eigenen Climate-Tech-Fonds auf. Die stolze Summe von 350 Millionen Euro will die gemeinnützige Suchmaschine einsammeln, um so den größten Climate-Tech-VC in Europa ins Leben zu rufen. Nach Angaben des Unternehmens ist bereits die Hälfte dieser Summe zugesagt, das erste Closing sei für das erste Halbjahr 2022 geplant.

Die Partner des Fonds stehen bereits fest: Zum einen der Investor und Unternehmer Tim Schumacher, der unter anderem Eyeo gegründet hat, und der Brite Craig Douglas, der zuvor fast zehn Jahre beim niederländischen Klima-Fonds SET Ventures tätig war. Der dritte im Bunde, Danijel Višević, ist bereits seit anderthalb Jahren bei Ecosia tätig und kümmerte sich vorher unter anderem beim Berliner Investor Project A um die Kommunikation. Außerdem konnte der Fonds die Investorin Daria Saharova als Partnerin gewinnen, die bis letztes Jahr den Münchner Tech-VC Vito One leitete. Der Gründer und CEO von Ecosia Christian Kroll fungiert als Venture Partner.

Als Geldgeber des Fonds haben sich unter anderem der Trivago-Mitgründer Rolf Schrömgens, die von Alex Samwer gegründete Investmentplattform Econos und das Unternehmerpaar Philipp und Verena Pausder beteiligt.

Investments vom Klimaleistungspotenzial abhängig

Die Mittel sind für Tech-Firmen bestimmt, die den CO2-Ausstoß reduzieren wollen, zum Beispiel in den Bereichen Energie, Verkehr, Food, Produktion und Immobilien. Dabei will sich der World Fund an einer ganz bestimmten Maßzahl orientieren: nämlich an dem Klimaleistungspotenzial (Climate Performance Potential, kurz CPP). Jedes Startup, das ein Investment des World Funds bekommen will, muss nachweisen in der Lage zu sein, die jährlichen Treibhausgasemissionen um mindestens 100 Megatonnen CO2 zu reduzieren. So verfolgt der Fonds das ehrgeizige Ziel, mit seinen Investments bis 2040 insgesamt zwei Gigatonnen Emissionen einzusparen.

Erste Investitionen hat der Fonds nach eigenen Angaben bereits getätigt: Der VC beteiligte sich an dem Mehrwegbechersystem Recup und an der Berliner Firma Qoa, die Kakao-freie Schokolade mittels Fermentationsverfahren herstellt.

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