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E.on-Beschäftige stimmen für Streik

Hannover (dapd). Bei Deutschlands größtem Energieversorger E.on drohen schon am kommenden Montag die ersten Streiks. Bei einer Urabstimmung votierten über 90 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder im Konzern für einen unbefristeten Arbeitskampf. Das teilten die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Freitag mit.

Nach Angaben von ver.di sollen die ersten Streiks schon am Montag beginnen. Gestreikt werde sowohl im Bereich der Energieerzeugung als auch im Service- und Abrechnungswesen. Fernwärmelieferungen würden jedoch aufrechterhalten, so dass die Verbraucher nicht befürchten müssten, dass sie im Kalten sitzen, sagte ver.di Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott.

E.on appellierte unterdessen an die Gewerkschaften, die Tarifgespräche wieder aufzunehmen. "Wir hoffen sehr, dass wir noch vor Beginn eines möglichen Streiks an den Verhandlungstisch zurückkehren und eine für beide Seiten tragbare Lösung erreichen können", sagte E.on-Personalvorstand Regine Stachelhaus. Im Streitfall werde das Unternehmen aber alles tun, um Einschränkungen der Versorgungssicherheit für die Kunden zu vermeiden.

Die Gewerkschaften fordern für die rund 30.000 E.on-Beschäftigten Einkommensverbesserungen von 6,5 Prozent. Das Unternehmen hatte zuletzt Erhöhungen von 1,7 Prozent angeboten.

dapd

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