Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    38.633,02
    +62,26 (+0,16%)
     
  • Dow Jones 30

    39.134,76
    +299,90 (+0,77%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.803,71
    +366,25 (+0,61%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.363,45
    -19,21 (-1,39%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.721,59
    -140,64 (-0,79%)
     
  • S&P 500

    5.473,17
    -13,86 (-0,25%)
     

E-Mail-Plädoyer: Disney-Chef Bob Iger holt Mitarbeiter ins Büro zurück

Disney-Chef Bob Iger legt Wert auf die persönliche Zusammenarbeit.  - Copyright: Jerod Harris/Getty Images for Vox Media
Disney-Chef Bob Iger legt Wert auf die persönliche Zusammenarbeit. - Copyright: Jerod Harris/Getty Images for Vox Media

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Disney-CEO Bob Iger hat am Montag eine E-Mail an seine Belegschaft verschickt, in der er ein Plädoyer für die persönliche Zusammenarbeit hielt. Iger holt seine Mitarbeitenden damit ab dem 1. März für vier Tage pro Woche in die Büros des Unterhaltungskonzerns zurück. „Als ich mich in den letzten Monaten mit Teams im gesamten Unternehmen getroffen habe, hat mich das daran erinnert, wie wertvoll es ist, mit den Menschen zusammen zu sein, mit denen man arbeitet“, schrieb Iger. „Wie Sie mich schon oft sagen gehört haben, ist Kreativität das Herz und die Seele dessen, was wir bei Disney sind und was wir tun.“ Dafür müsse man persönlich zusammensitzen und von Mentoren lernen.

WERBUNG

Die Vier-Tage-Woche-Vorgabe von Iger ist relativ streng im Vergleich zu anderen großen Unternehmen, die sich für zwei oder drei vorgeschriebene Tage im Büro entschieden haben. Apple hat sein Personal angewiesen, an drei Tagen in der Woche zur Arbeit zurückzukehren. Twitter-Besitzer Elon Musk, der selbst teilweise im Büro geschlafen hat, hat dagegen fast alle Twitter-Mitarbeiter angewiesen, wieder fünf Tage ins Büro zurückzukehren. Iger war lange Jahre Disney-Chef gewesen, bevor er sich 2020 zurückzog. Er kehrte im November zu Disney zurück, nachdem der bisherige CEO Bob Chapek geschasst worden war. [Mehr bei CNBC]

Auf Gründerszene: Vor mehr als sieben Jahren hat Daniel Hanemann mit einem Kommilitonen das Steuer-Startup Wundertax gegründet. Es lief zwar gut an, die beiden Gründer haben sich allerdings immer wieder gestritten. Am Ende entschloss Hanemann, seine Firma zu verlassen. Nach vier Jahren Pause ist der Wundertax-Gründer nun wieder zurückgekehrt und hat den Chefposten seines Startups übernommen. Wieso er sich zu diesem Schritt entschieden hat und wie der Neuanfang verlief, das hat der 29-Jährige unserer Kollegin Nadine Jantz im Gründerszene-Podcast „So geht Startup“ erzählt. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Der Chipdesigner Arm könnte doch noch in Großbritannien an die Börse gehen. Der britische Premierminister Rishi Sunak hat die Verhandlungen mit den CEOs des japanischen Techinvestors Softbank und Arm wiederaufgenommen. Die „Financial Times“ bezieht sich in ihrem Bericht auf anonyme Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Softbank hatte Arm 2016 für 32 Milliarden US-Dollar übernommen. Im Juli 2022 waren die Börsenpläne von Arm zunächst auf Eis gelegt worden. [Mehr bei Financial Times]

Chinas Techindustrie darf wieder aufatmen: Anscheinend will Peking sein resolutes Vorgehen gegen den Technologiesektor beenden. Ein Beamter soll den staatlichen Medien mitgeteilt haben, dass die Regierung ihre Kampagne zur „Korrektur der Finanzgeschäfte von 14 Plattformunternehmen“ abgeschlossen habe. Guo Shuqing, Vorsitzender der China Banking and Insurance Regulatory Commission, soll gesagt haben, dass es nur noch kleine Probleme zu lösen gebe und dass die Regierung Technologieunternehmen unterstützen und Vorschriften berechenbarer machen werde. [Mehr bei Wall Street Journal]

Khosla Ventures plant, drei Milliarden US-Dollar im Rahmen von drei neuen Fonds aufzubringen. Die Risikokapitalgesellschaft mit Hauptsitz in Menlo Park in Kalifornien wurde vom Milliardär Vinod Khosla gegründet. Das Unternehmen, in dessen Portfolio sich Firmen wie Affirm, Instacart, Impossible Foods und Doordash befinden, strebt 1,5 Milliarden Dollar für seinen achten Venture-Fonds an, eine Milliarde Dollar für einen Opportunity-Fonds und weitere 400 Millionen Dollar für Seed-Investitionen. [Mehr bei Axios]

Virgin Orbit ist mit einem Raketenstart im Südwesten Englands gescheitert. Die Rakete erlitt mitten im Flug einen Ausfall und konnte ihre neun Satelliten nicht wie geplant in den Orbit bringen, wie das Unternehmen am Montag in einem Twitter-Beitrag mitteilte. Sie ist wieder sicher gelandet. Die Mission hätte Großbritannien in die Reihe der Länder aufgenommen, die angesichts der steigenden Nachfrage nach kleinen Satelliten von ihrem eigenen Boden aus ins Weltall starten. [Mehr bei Bloomberg]

Apple plant laut eines Medienberichts, den größten Teil des Jahres 2023 damit zu verbringen, sich auf ein brandneues Gerät zu konzentrieren: Ein Mixed-Reality-Headset, an dem seit mehreren Jahren gearbeitet wird. Das neue Gerät könnte laut einem früheren Bericht von „The Information“ wie eine Skibrille aussehen. Es verfügt über mehrere Kameras, damit das Gerät die Bewegungen des Nutzers in Echtzeit verfolgen und sehen kann, was in der realen Welt passiert. [Mehr bei Bloomberg, Techcrunch und The Information]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Enpal holt sich 215 Millionen Euro: Das Geld kommt vom Klima-Investor TPG Rise Climate, dem frühen Tesla-Investor Westly Group und Activate Capital aus dem Silicon Valley. Kritik am Geschäftsmodell weist die Firma zurück. [Mehr bei Gründerszene]

Ihr wollt nichts verpassen? Dann abonniert doch unseren Gründerszene Newsletter! Der erscheint jeden Morgen um 8:30 Uhr und bringt euch alle wichtigen Neuigkeiten direkt ins Postfach.

Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion