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Bei E-Bikes kommt es auch aufs Ladegerät an

Berlin (dpa/tmn) - Auf einem E-Bike durch die Stadt flitzen: Das macht Spaß. Aber natürlich nur so lange auch Strom im Akku ist. Sonst heißt es: laden und warten.

Wer aber schon beim Kauf eines E-Bikes darauf achtet, dass ein Ladegerät mit mindestens vier Ampere Stromstärke dabei ist, kann die Ladezeit deutlich verkürzen, berichtet die Stiftung Warentest, die elf City-E-Bikes (1100 bis 3850 Euro) unter die Lupe genommen hat: Zwei Frontmotor-Modelle mit 374 Wattstunden (Wh) großem Akku und neun Mittelmotor-Modelle mit 500-Wh-Akku («test»-Ausgabe 6/23).

Während das Aufladen mit einem schwächeren Ladegerät bei einem 500-Wh-Akku leicht sechseinhalb Stunden dauere, halbiere sich die Ladezeit, wenn man ein Ladegerät ab vier Ampere nutzt, so die Tester. Deshalb der Tipp: Ist kein starkes Ladegerät im Lieferumfang, mit dem Händler um einen Austausch handeln oder selbst eines kaufen.

Sieben «gute» Modelle

Sieben Bikes bewerteten die Tester insgesamt als «gut». Drei Modelle schnitten «befriedigend» ab. Ein Modell hatte zum Teil Probleme, die für das zugelassene Gesamtgewicht nötige Bremsleistung aufzubringen - und kam deshalb über ein «Mangelhaft» nicht hinaus.

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Das teuerste Modell im Test schnitt am besten ab: Das 3850 Euro teure «Gotour6 3.40» des Herstellers Flyer bekam die Gesamtnote 1,9 und überzeugte mit sehr stabilem Fahrverhalten und sehr leisem, direkt reagierendem Motor. Dicht dahinter in der Wertung drei Modelle mit der Gesamtnote 2,2: Das 3100 Euro teure «Image 3.B Move» von Kalkhoff, das «Macina City A510» von KTM sowie das «E-Courier PT5 Forma» von Stevens für jeweils 3400 Euro.

Mit 50 Newtonmetern durch die City

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass Akku und Motor richtig dimensioniert sind. Mit einem 500-Wattstunden-Akku sind den Warentester zufolge 60 Kilometer-Strecken «ganz locker drin». Und für die Stadt reiche grundsätzlich ein Motor mit einem Drehmoment von 50 bis 60 Newtonmetern.

Achtung: Ausprobieren sollte man sein Wunsch-E-Bike vor einem Kauf auf jeden Fall - auch mit Taschen, wie man sie im Alltag oder auf Reisen am Rad nutzen würde. Denn das Fahrverhalten kann sich etwa durch Gepäck verändern. Deshalb ist eine Probefahrt mit Rad- oder Packtaschen auf jeden Fall empfehlenswert.