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E-Auto-Hersteller setzen auf eine Ressource, bei der sich eine spekulative Blase bildet

Lena Anzenhofer
iPhone 8

Kobalt und Lithium sind wichtige Rohstoffe für bereits heute unverzichtbare Dinge und für zukünftige Innovationen: Smartphones, Laptops oder E-Autos — all ihre Akkus benötigen diese Rohstoffe. Wir werden sie sogar noch viel mehr brauchen als jetzt schon. Das kann zum teuren Problem werden. 

Lithium und Kobalt sind Rohstoffe für reichweitenstarke Batterien und stehen im Moment ausreichend zur Verfügung. Mit der drastischen Ausweitung der Produktion von Elektroautos könnte sich das jedoch bald ändern: Bis 2025 will VW 50 reine E-Auto-Modelle anbieten, 2030 sollen sogar alle 300 Modelle des Konzerns Elektromotoren haben. Auch Tesla will ab diesem Jahr eine halbe Million E-Autos bauen. Wie groß das benötigte Ausmaß für die Produktion ist, zeigt ein Vergleich: Während ein iPhone 6 mit 0,9 Gramm Lithium auskommt, stecken im Motor des Tesla S ganze 80 Kilogramm. 2030 würden damit eine bis drei Millionen Tonnen reinen Lithiums benötigt — momentan werden aber nur 36.000 Tonnen davon im Jahr produziert. Auf eine solche Nutzung sind dessen Hersteller nicht eingestellt.

Kobalt und Lithium: Nachfrage für knappe Ressourcen steigt

Zwar gibt es noch genügend Bestand an natürlichen Vorkommen der chemischen Elemente, doch auch der ist begrenzt. Die Stoffe abzubauen ist zeit- und kostenaufwendig und außerdem riskant — es handelt sich also um knappe Ressourcen.

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