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DWS auf Pirsch nach Großübernahme - hat Sewings Segen: Kreise

Steven Arons und Jan-Henrik Foerster
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Die DWS Group GmbH & Co. KGaA ist auf der Suche nach einer Großakquisition. Die Vermögensverwaltung der Deutsche Bank AG hat dafür grünes Licht von deren Vorstandschef Christian Sewing erhalten, der sogar eine Verwässerung des 80%-Anteils des Instituts in Kauf nehmen würde.

DWS-Chef Asoka Wöhrmann sucht den Markt nach Riesendeals ebenso ab wie nach kleineren Zukäufen und wäre auch in der Lage, eine Akquisition mit einer Kapitalerhöhung zu finanzieren, sagten mit der Situation vertraute Personen. Sewing, der zuvor nicht gewillt war, seine Kontrolle über die DWS merklich zu schwächen, würde auch dann zustimmen, wenn der Anteil der Deutschen Bank dabei fiele, sagten die Personen.

DWS and Deutsche Bank lehnten eine Stellungnahme ab.

Sewing hat bereits in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass er DWS gerne unter den 10 größten Vermögensverwaltern weltweit sehen würde. Größe ist ein immer wichtigerer Erfolgsfaktor in der Branche, die unter Margendruck ächzt. DWS ist mit seinen 790 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen zwar groß für Europa, aber international nur auf Platz 17, weit hinter globalen Riesen wie BlackRock Inc. oder Vanguard.

Aktuell führt die DWS keine Gespräche mit anderen Vermögensverwaltern, aber diese sollen jetzt beginnen, sagten die Personen. Die Credit Suisse-Sparte könnte ein interessantes Ziel sein, wenn sie zum Verkauf stehen sollte, hieß es. Die Schweizer, die wegen der Greensill-Fonds und den Verlusten mit dem Archegos-Hedgefonds unter massivem Druck stehen, könnten mit einem Verkauf ihr Kapital stärken.

Wegen der juristischen Struktur der DWS - einer Kommanditgesellschaft auf Aktien, deren einzige Gesellschafterin die Deutsche Bank ist - kann die Deutsche Bank ihren Aktienanteil auf bis zu 40% reduzieren, ohne die DWS dekonsolidieren zu müssen.

Überschrift des Artikels im Original:Deutsche Bank’s DWS Signals a Green Light to Pursue Big Merger

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