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Dua Lipa: Die Sängerin ärgert sich über die Katar-Spekulationen

Viel wurde im Vorfeld darüber gemunkelt, welche internationalen Stars der FIFA-WM in Katar mit einem Anstrich von Glamour bei der Image-Politur helfen würden. Unter anderem war auch der Name Dua Lipa (27) im Gespräch.

"Es gefällt mir nicht, Teil von Spekulationen zu sein"

Die Sängerin räumte allerdings schnell mit den Gerüchten auf. Sie schrieb auf Social Media, dass sie sich "auf einen Besuch in Katar freut, wenn das Land all seine Zusagen in Sachen Menschenrechte erfüllt hat." Doch so ganz ist die Sache für sie noch nicht erledigt, wie sie jetzt in einem Interview mit 'Variety' gestand. Allein, dass man sie mit einem Land in Verbindung brachte, welches durch so viele Menschenrechtsverletzungen auffalle, habe ihr gar nicht gefallen. "Ich habe nichts gegen Katar und hoffe, dass ich eines Tages die Chance bekommen, hinzureisen. Aber es gefällt mir nicht, Teil von Spekulationen zu sein, dass ich bei etwas auftreten werde, was gegen meine Einstellung geht."

Dua Lipa will, dass Katar zur Rechenschaft gezogen wird

Dua Lipa kann nicht verstehen, warum ihr Name überhaupt fiel — sie habe nie entsprechende Gespräche geführt. Auf Instagram hatte sie zuvor bereits deutlich gemacht, sie werde England aus der Ferne anfeuern, und freue sich darauf, "Katar zu besuchen, wenn es all die Zusagen in Sachen Menschenrechte erfüllt hat, die es machte, als es den Zuschlag für die WM bekam." Im Interview legte sie jetzt noch einmal nach, betonte, dass die WM ein guter Zeitpunkt sei, um die Gastgeber zur Rechenschaft zu ziehen. Die Versprechen, die beim Zuschlag für die Veranstaltung gemacht wurden, wurden nicht erfüllt. "Arbeiterrechte, Frauenrechte, LGBTQ+-Rechte, Meinungsfreiheit…Was für eine Botschaft ist das denn jetzt, wenn diese Zusagen nichts bedeuten?" schimpfte Dua Lipa.

Bild: ROGER WONG/INSTARimages.com/Cover Images