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Koenig & Bauer weitet sein Sparprogramm aus

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Die Pandemie macht dem Druckmaschinen-Hersteller zu schaffen. Er will daher seine Kosten weiter drücken. Mehr als zehn Prozent aller Stellen sollen gestrichen werden.

Der Druckmaschinen-Hersteller Koenig   &   Bauer muss sparen. Foto: dpa
Der Druckmaschinen-Hersteller Koenig & Bauer muss sparen. Foto: dpa

Der Druckmaschinen-Hersteller Koenig & Bauer will noch stärker auf die Kostenbremse treten. Das laufende Effizienzprogramm sei weiterentwickelt und ausgeweitet worden, teilte das Unternehmen am Montagabend in Würzburg mit.

Kurz- und langfristig seien nach den vom Aufsichtsrat abgesegneten Maßnahmen 700 bis 900 Arbeitsplätze betroffen. Der Konzern beschäftigte Ende Juni rund 5660 Mitarbeiter.

Die Kosten sollen nun bis 2024 um über 100 Millionen Euro niedriger ausfallen, nach mehr als 70 Millionen Euro zuvor. Die Einmalkosten im laufenden Jahr steigen damit von 30 bis 40 Millionen Euro auf einen „mittleren zweistelligen Millionenbereich“.

Im laufenden Jahr werde sich die Covid-19-Pandemie negativ auf den Geschäftsverlauf auswirken, hieß es in der Mitteilung weiter. Nach Programmabschluss soll der Umsatz bei rund 1,3 Milliarden Euro liegen.

2019 waren die Erlöse um 0,6 Prozent auf 1,22 Milliarden Euro gesunken.