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DRK-Präsidentin Hasselfeldt fordert bessere Vorsorge bei Katastrophenhilfe

·Lesedauer: 1 Min.
Zerstörung im Ahrtal

Rund drei Wochen nach der Flutkatastrophe in Westdeutschland hat die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, eine bessere Vorsorge bei der Katastrophenhilfe gefordert. "Wir müssen in der Tat bundesweit vorsorgen, mehr vorsorgen mit entsprechender Ausstattung zum Beispiel mit Stromaggregaten, Materialien für Trinkwasseraufbereitung, aber auch mit Zelten, Betten, Decken, Hygieneartikel – alles was man in diesen Krisensituationen braucht", sagte Hasselfeldt am Mittwoch im Sender Phoenix.

Im Katastrophengebiet seien derzeit vier mobile Arztpraxen des DRK im Einsatz. "Wir könnten wesentlich mehr davon brauchen, um die medizinische Versorgung in diesen Krisengebieten auch wirklich sicherzustellen." In der Politik habe auch vor dem verheerenden Hochwasser die Erkenntnis geherrscht, dass mehr für die Katastrophenvorsorge getan werden müsse. Vieles von dem, was in den letzten Monaten angeschafft worden sei, sei im Krisengebiet schon im Einsatz.

Trotzdem fehle es dort akut immer noch an Strom und Trinkwasser sowie an der Müllentsorgung, sagte Hasselfeldt. Darüber hinaus mangle es an psychosozialer Betreuung für Flutopfer und Helfer. Für die Lebensmittelversorgung habe das DRK vor wenigen Tagen ein Verpflegungszentrum aufgebaut, in dem 80 Helfer täglich für zehntausend Menschen Essen kochten und Lunchpakete zubereiteten.

ald/cfm

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