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Dreyer hält Debatte über Impfpflicht für notwendig

·Lesedauer: 1 Min.

MAINZ (dpa-AFX) - Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hält die Diskussion über eine Corona-Impfpflicht für sinnvoll. "Die bisherigen Erfahrungen aus der Pandemie zeigen uns, dass wir gut daran tun, immer wieder zu prüfen, was die richtigen Maßnahmen sind, um der jeweiligen Situation zu begegnen", sagte die SPD-Politikerin Dreyer am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. "Es ist daher richtig, die Diskussion über die allgemeine Impfpflicht ergebnisoffen zu führen und die Argumente dafür und dagegen sorgfältig abzuwägen."

"Wir befinden uns in einer sehr ernsten Lage." Und: "Die größte Herausforderung beim Weg aus der Pandemie ist nach wie vor die zu hohe Zahl Ungeimpfter."

"Absolute Priorität hat die Impfpflicht für diejenigen, die mit vulnerablen Gruppen arbeiten", betonte Dreyer. "Daher muss der Bund die Impfpflicht für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen schnellstmöglich einführen, wie von der Ministerpräsidentenkonferenz in der vergangenen Woche beschlossen."

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