Deutsche Märkte öffnen in 18 Minuten

Drei Übungen für Bauchmuskeln, die effektiver sind als Crunches — laut einer Crossfit-Athletin

·Lesedauer: 3 Min.
Crossfit-Star Kari Pearce.
Crossfit-Star Kari Pearce.

Wer von einem flachen Bauch mit Sixpack träumt, sollte sich nicht lange an klassischen Übungen wie Crunches aufhängen. Das sagt jedenfalls Kari Pearce – und sie muss es wissen: Die ehemalige Eliteturnerin und Crossfit-Sportlerin führt anscheinend ohne Mühe Hunderte Klimmzüge nacheinander aus und auch akrobatische Übungen wie Handstand-Liegestützen sind für sie ein Klacks.

Seit ihrem Rückzug aus dem Wettkampfsport unterstützt sie mit „PowerAbs“ und anderen Trainingsprogrammen Athleten aller Sportarten und Erfahrungsstufen dabei, das begehrte Sixpack zu erreichen. „Ich denke, dass Crunches überbewertet sind, weil die Leute dabei nicht lernen, ihre Körpermitte richtig zu aktivieren“, sagt sie Business Insider.

Um definierte Bauchmuskeln zu formen, schwört die Sportlerin stattdessen auf hochintensive Übungen, wie beispielsweise hängende Beinheber, Hollow Body Holds und Burpees. Sie seien der Schlüssel zum Muskelaufbau und zur Fettverbrennung.

Kurze, knackige Workouts reichen aus

Bauchmuskeltraining sollte nicht schmerzhaft sein und euch erst recht nicht langweilen. Wenn euer unterer Rücken schmerzt, habt ihr wahrscheinlich eure Körpermitte nicht richtig angespannt – das könne schnell gefährlich werden und zu Verletzungen führen, so Pearce. Außerdem müsst ihr es mit dem Training nicht übertreiben. Schon zehn Minuten am Tag reichten aus, um einen Unterschied zu bemerken, erklärt die Sportlerin.

„Wenn man Spaß hat, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass man dranbleibt. Man muss nicht stundenlang trainieren“, sagte Pearce. „Wenn ihr euch anstrengt, werdet ihr schnell Ergebnisse sehen.“

Hängende Beinheber mit Gewichten bringen die Muskeln zum Vorschein

Eine der beliebtesten Bauchmuskelübungen unter Sixpack-Fanatikern sind laut Pearce die hängenden Beinheber mit zusätzlichen Gewichten. Die gehen so:

Platziert zunächst einen Medizinball oder eine Kurzhantel zwischen eure Füße. Haltet euch dann an einer stabilen Klimmzugstange fest und hebt die Beine inklusive des Gewichts zwischen den Füßen langsam und kontrolliert parallel zum Boden an. Euer Körper sollte dabei eine L-Form bilden. Dann senkt ihr die Beine genauso langsam und wiederholt diesen Vorgang mehrere Male.

Wenn ihr Abwechslung braucht, könnt ihr auch hängende Kniebeuger mit Gewichten versuchen. Bei der Übung hebt ihr eure Knie zur Brust an, anstatt die Beine geradeaus zu strecken. Wenn euch die Übung noch zu anstrengend ist, lasst das Gewicht zunächst einfach weg. Auch mit eurem Körpergewicht als Widerstand werdet ihr das Brennen schnell spüren.

Burpees trainieren den ganzen Körper

Viele Athleten verbinden mit Burpees eine Hassliebe, denn die Kardio-Übung ist zwar ultra-effektiv, aber sie bringt einen auch schnell an die eigenen Grenzen. Pearce baut die Burpees genau aus diesem Grund gern in ihre Trainingspläne ein. „Burpees sind eine der besten Übungen, um die Bauchmuskeln zu trainieren und so richtig zum Vorschein zu bringen“, sagt sie uns.

Denn Burpee-Variationen trainieren nicht nur die Kernmuskeln wie die Bauch- und Gesäßmuskeln, sondern sind hochintensiv und beziehen mehrere Muskelgruppen mit ein. Das treibt gleichzeitig den Kalorienverbrauch in die Höhe, was laut Pearce der Schlüssel zu sichtbaren Bauchmuskeln ist.

„Eines der größten Missverständnisse ist die Annahme, dass Bauchmuskeltraining das Bauchfett zum Schmelzen bringt. Natürlich können wir die darunter liegenden Muskeln aufbauen und stärken, aber ohne den Abbau von Körperfett wird man sie nicht sehen“, sagt Pearce.

Hollow Body Holds – der Geheimtipp für definierte Bauchmuskeln

Eine der effektivsten und am meisten unterschätzten Bauchmuskelübungen ist gleichzeitig eine der einfachsten, so Pearce. Für einen Hollow Body Hold legt ihr euch flach auf den Rücken, sodass kein Platz zwischen eurem unteren Rücken und dem Boden ist. Eure Arme sind ausgestreckt. Dann hebt ihr Kopf, Schultern und Beine vom Boden an. Diese Position haltet ihr und drückt währenddessen den unteren Rücken weiter auf den Boden.

Die statische Übung eignet sich hervorragend, um den Rumpf für eine Vielzahl anderer Übungen zu stabilisieren. „Hollow Holds sind sehr anstrengend, aber sie bilden die Grundlage für V-ups, Tuck-ups und Fahrräder“, so Pearce. Anfängerinnen und Anfänger können sich erst einmal herantasten und von Mal zu Mal steigern.

Dieser Artikel wurde von Lara Hansen aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.