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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 31.05.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 4 Min.

ROUNDUP 2: Inflation auf höchstem Stand seit fast zehn Jahren

WIESBADEN - Die Inflation in Deutschland ist im Mai auf den höchsten Stand seit fast zehn Jahren gestiegen. Angeheizt vor allem von höheren Energiepreisen lag die Jahresteuerungsrate nach vorläufigen Berechnungen bei 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Es war den Angaben zufolge der höchste Stand seit September 2011 mit damals ebenfalls 2,5 Prozent. Seit dem Auslaufen der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung Ende vergangenen Jahres sind die Verbraucherpreise damit den fünften Monat in Folge gestiegen.

Italiens Notenbank rechnet weiter mit hoher Staatsschuldenquote

ROM - Die italienische Notenbank rechnet zum Ende dieses Jahres weiter mit einer hohen Staatsschuldenquote. Bis dahin werde die Verschuldung gemessen am Bruttoinlandsprodukt fast 160 Prozent betragen, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der Banca d'Italia. Ein solches Niveau sei seit dem Ende des Ersten Weltkriegs nicht mehr verzeichnet worden. Es liege außerdem beinahe 60 Prozentpunkte über dem Durchschnitt des Euro-Raums.

ROUNDUP/ OECD hebt Konjunkturprognose an: Wirtschaftsaufschwung ist da

PARIS - Nach dem coronabedingten Einbruch im vergangenen Jahr wächst die Weltwirtschaft wieder kräftig. Erwartet wird im laufenden Jahr ein Plus von 5,8 Prozent, 0,2 Punkte mehr als im März angenommen, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag in Paris mitteilte.

Polens Wirtschaftskraft schrumpft zu Jahresbeginn um fast ein Prozent

WARSCHAU - Die Wirtschaftsleistung in Polen ist zu Jahresbeginn in der Corona-Krise um knapp ein Prozent geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,9 Prozent, wie die Statistikbehörde GUS am Montag in Warschau nach Schätzungen mitteilte.

OECD-Chef: Deal für globale Mindeststeuer könnte länger dauern

PARIS - Im Tauziehen um eine globale Steuerreform mit Mindestsätzen für große Konzerne ist nach den Worten des scheidenden OECD-Generalsekretärs Angel Gurría eine weitere Verzögerung möglich. Die abschließende Vereinbarung könnte sich bis Oktober hinziehen, sagte Gurría am Montag in Paris bei der Vorlage der Konjunkturprognose seiner Organisation.

Italien: Inflation legt deutlich zu

ROM - In Italien hat die Inflation im Mai deutlich angezogen. Die nach europäischer Methode ermittelten Verbraucherpreise (HVPI) stiegen zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent, wie das Statistikamt Istat am Montag in Rom nach einer ersten Schätzung mitteilte. Dies ist die höchste Inflationsrate seit November 2018. Im April hatte die Inflationsrate noch bei 1,0 Prozent gelegen. Volkswirte hatten allerdings mit einem noch deutlicheren Anstieg der Rate auf 1,4 Prozent gerechnet.

RKI: Deutschland bewegt sich bei Impfungen auf 50-Millionen-Marke zu

BERLIN - Die Zahl der verabreichten Corona-Impfungen nähert sich der Marke von 50 Millionen an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand: 10.20 Uhr) waren mit Sonntag seit Beginn der Impfkampagne 49,9 Millionen Impfungen verabreicht worden. Am Sonntag erhielten 270.927 Menschen eine Spritze. 14,6 Millionen sind nun vollständig geimpft.

Türkische Wirtschaft wächst stark

ANKARA - Die türkische Wirtschaft ist zu Jahresbeginn trotz Corona-Krise deutlich gewachsen. Wie das nationale Statistikamt am Montag mitteilte, stieg die Wirtschaftsleistung (BIP) im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 1,7 Prozent. Zum Vorjahresquartal betrug das Wirtschaftswachstum 7,0 Prozent. Die Entwicklung lag über den durchschnittlichen Erwartungen von Analysten.

Spanien: Inflation zieht weiter an

MADRID - Die Inflation hat in Spanien weiter angezogen. Im Mai stiegen die nach europäischer Methode erhobenen Lebenshaltungskosten (HVPI) um 2,4 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt INE am Montag in Madrid mitteilte. Analysten hatten mit der Entwicklung gerechnet. Im April hatte die Rate 2,0 Prozent betragen. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise im Mai um 0,5 Prozent.

Japans Industrieproduktion zieht im April nicht so stark an wie erwartet

TOKIO - Japans Industrieproduktion ist im April nicht so stark gestiegen wie von Experten erwartet. Der Ausstoß der Industrieunternehmen in der vor Deutschland drittgrößten Volkswirtschaft der Welt habe im April im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Prozent angezogen, teilte die Regierung am Montag auf Basis vorläufiger Daten in Tokio mit. Der Anstieg fiel damit etwas höher aus als im März, als die Produktion im Monatsvergleich um 1,7 Prozent zulegte. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten dagegen im April mit einem Plus von 3,9 Prozent gerechnet. Experten führen das Verfehlen der Erwartungen unter anderem darauf zurück, dass der weltweite Halbleitermangel die Produktion in der für das Land wichtigen Automobilbranche belastet hat.

Chinas Industrie: Staatlicher Stimmungsindex deutet auf weiteres Wachstum hin

PEKING - In China stehen die Zeichen bei den großen Industriebetrieben weiter auf Wachstum - auch wenn der vom Staat erhobene Einkaufsmanagerindex leicht zurückging. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) sei im Mai auf 51,0 (April: 51,1) Punkte gesunken, teilte das Statistikamt am Montag mit. Experten hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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