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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 29.11.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 7 Min.

ROUNDUP 2: Deutsche Inflation über 5 Prozent - Stärkster Preisschub seit 1992

WIESBADEN - Für Verbraucher und Sparer in Deutschland ist die Nachricht bitter: Die Inflation hat im November einen Sprung gemacht und erstmals seit rund 29 Jahren wieder die Fünf-Prozent-Marke erreicht. Die Verbraucherpreise erhöhten sich nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes um 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Eine Fünf vor dem Komma hatte die Wiesbadener Behörde bei der Teuerungsrate zuletzt im Zuge des Wiedervereinigungsbooms im September 1992 mit damals 5,0 Prozent gemessen. Im Oktober des laufenden Jahres hatte die Rate noch bei 4,5 Prozent gelegen.

ROUNDUP: G7-Gesundheitsminister beraten über Omikron-Variante des Coronavirus

LONDON/BERLIN - Die Gesundheitsminister der führenden westlichen Wirtschaftsnationen (G7) haben sich am Montag zu Beratungen über die Corona-Variante Omikron zusammengeschaltet. Das bestätigte ein Sprecher der britischen Regierung in London, die das außerplanmäßige virtuelle Treffen einberufen hatte. Großbritannien hat noch bis Jahresende den G7-Vorsitz inne. Zu den G7 gehören neben Großbritannien und Deutschland auch die USA, Frankreich, Italien, Japan und Kanada.

ROUNDUP: RKI registriert 29 364 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 452,4

BERLIN - Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 452,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 446,7 gelegen, vor einer Woche bei 386,5 (Vormonat: 64,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 29 364 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.34 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 30 643 Ansteckungen gewesen.

ROUNDUP: Zweitstärkste Impfwoche gegen Corona in Arztpraxen

BERLIN - Mit weit mehr als 3,1 Millionen Corona-Impfungen war die vergangene Woche in Deutschlands Arztpraxen die zweitstärkste Impfwoche aller Zeiten. Das teilte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung am Montag in Berlin mit. Die Zahl von 3 161 348 Schutzimpfungen wurde demnach lediglich in der 23. Kalenderwoche im Juni dieses Jahres übertroffen, als die niedergelassenen Ärzte rund 3,38 Millionen Menschen gegen Covid-19 geimpft hatten.

GESAMT-ROUNDUP: Baden-Württemberg will Kultur- und Sportveranstaltungen stoppen

STUTTGART - Freizeit-, Kultur- und Sportveranstaltungen sollen in Baden-Württemberg wegen der sich zuspitzenden Corona-Pandemie verboten oder zumindest erheblich beschränkt werden. Die Kontakte müssten nun radikal verringert werden, kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Montag beim Besuch einer Impfstation des Klinikums Stuttgart an. Leider gelte das auch für Geimpfte, weil der Impfschutz nach vier bis sechs Monaten nachlasse und diese sich ebenfalls infizieren könnten.

USA: Schwebende Hausverkäufe steigen kräftig

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der noch nicht ganz abgeschlossenen Hausverkäufe im Oktober kräftig gestiegen. Die Verkäufe erhöhten sich im Monatsvergleich um 7,5 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Montag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem viel schwächeren Anstieg um 0,8 Prozent gerechnet.

ROUNDUP: Welt ringt um gemeinsame Pandemie-Strategie - Ausgang offen

GENF - Im Ringen um eine wirksamere Bekämpfung von Pandemien hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eindringlich für ein weltweites Abkommen über gemeinsame Gegenmaßnahmen stark gemacht. Eine gerechte Verteilung von Impfstoffen müsse ein zentraler Baustein dieser Strategie werden, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. "Impfstoff-Gerechtigkeit ist kein Akt der Güte, sie ist im besten Interesse jedes einzelnen Landes", so Tedros zum Auftakt einer Ministerkonferenz über einen künftigen Pandemie-Pakt. "Kein Land kann sich allein aus der Pandemie impfen."

Indisches Parlament setzt umstrittene Agrarreform außer Kraft

NEU DELHI - Nach rund einem Jahr anhaltender Bauern-Protesten hat das indische Parlament eine umstrittene Agrarreform außer Kraft gesetzt. Die Abgeordneten beider Parlamentskammern stimmten am Montag in Neu Delhi für diese Aussetzung. Die Reform zur Marktöffnung sollte es unter anderem Unternehmen erleichtern, Produkte direkt von Bauern zu kaufen.

ROUNDUP: Bund-Länder-Beratung zu Corona-Kurs - Krisenstab vor dem Start

BERLIN - Angesichts akuter Sorgen vor überlasteten Kliniken und der neuen Omikron-Variante rücken schnelle neue Corona-Beschränkungen in Deutschland näher. An diesem Dienstag wollen die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über die Krise beraten. Die Politik erwartet unmittelbar zuvor Hinweise über ihren Handlungsspielraum vom Bundesverfassungsgericht.

GESAMT-ROUNDUP: NRW plant noch härtere Corona-Regeln - Wüst: 'Werden rangehen'

DÜSSELDORF - In Nordrhein-Westfalen sollen die Zügel bei den Corona-Schutzmaßnahmen angesichts weiter steigender Infektionsraten noch deutlich straffer angezogen werden. Bereits in dieser Woche müssen sich die Bürger erneut auf schärfere Beschränkungen einstellen. Am Dienstag werde das Kabinett entsprechende Maßnahmen beraten, teilte die Düsseldorfer Staatskanzlei am Montag mit.

72 000 bekannte Corona-Fälle bei Schülern in Deutschland

BERLIN - An den Schulen in Deutschland steigen die Corona-Zahlen. Nach am Dienstag veröffentlichten Daten der Kultusministerkonferenz (KMK) waren in der Woche vom 15. bis 19. November 72 000 Corona-Fälle bei Schülerinnen und Schülern bekannt. Das waren knapp 30 000 mehr als in der Woche davor. Darüber hinaus waren fast 126 000 von 10 Millionen Schülern in Quarantäne (Vorwoche rund 87 000).

ROUNDUP: Länderbeschäftigte bekommen 2,8 Prozent mehr Gehalt und 1300 Euro

POTSDAM - Mehr als eine Million Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Bundesländer bekommen ab Dezember 2,8 Prozent mehr Geld und spätestens im kommenden März eine steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung von 1300 Euro. Darauf haben sich Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) als Arbeitgeber am Montag in Potsdam geeinigt. Nach mehreren Warnstreiks in den vergangenen Wochen, etwa an Unikliniken, sind weitere Ausstände damit vom Tisch.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung trübt sich wieder ein

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im November nach einer Aufhellung im Vormonat wieder eingetrübt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) fiel gegenüber Oktober um 1,1 Punkte auf 117,5 Zähler, wie die Europäische Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet.

Creditreform: Zahlungsmoral der Unternehmen weiter gut

NEUSS - Die Zahlungsmoral der deutschen Unternehmen ist nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei Creditreform trotz Corona-Krise weiter recht gut. Der Zahlungsverzug beim Begleichen von Rechnungen sei auch im dritten Quartal 2021 mit durchschnittlich 9,4 Tagen "auf niedrigem Niveau" geblieben, berichtete die Wirtschaftsauskunftei am Montag.

EZB-Direktorin Schnabel: Keine Hinweise auf unkontrollierte Inflation

FRANKFURT - Der kräftige Anstieg der Teuerungsraten dürfte nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) bald beendet sein. "Wir gehen davon aus, dass im November der Höhepunkt der Inflationsentwicklung erreicht ist und dass die Inflation im kommenden Jahr wieder allmählich zurückgehen wird, und zwar in Richtung unseres Inflationsziels von zwei Prozent", sagte EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". "Und tatsächlich gehen die meisten Prognosen sogar davon aus, dass die Inflation unter diese zwei Prozent fallen wird. Und insofern kann man eigentlich keine Hinweise darauf sehen, dass die Inflation außer Kontrolle gerät."

Spanien: Inflation zieht erneut an - Höchste Rate seit fast 30 Jahren

MADRID - In Spanien hat sich die Inflation weiter verstärkt und den höchsten Stand seit fast 30 Jahren erreicht. Im November erhöhten sich die Verbraucherpreise im Jahresvergleich sowohl nach europäischer (HVPI) als auch nationaler Berechnungsmethode um 5,6 Prozent, wie das Statistikamt INE am Montag in Madrid nach einer ersten Schätzung mitteilte. Damit ist der Preisanstieg in Spanien so stark wie seit September 1992 nicht mehr.

Ifo-Umfrage: Materialmangel in der Industrie verstärkt sich weiter

MÜNCHEN - Der Materialmangel in der deutschen Industrie hat sich weiter verstärkt. Im November hätten 74,4 Prozent der befragten Firmen über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen geklagt. Das sind 4 Prozentpunkte mehr als im Oktober, wie aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Ifo-Instituts hervorgeht. "Die erhoffte Entspannung ist ausgeblieben", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "Ein Ende der Flaschenhals-Rezession in der Industrie ist nicht in Sicht."

ROUNDUP: Tiefes Misstrauen überschattet neue Atomgespräche mit dem Iran

WIEN - Mit einer großen Portion Misstrauen und Anspannung nehmen Diplomaten einen neuen Anlauf zur Rettung des iranischen Atomabkommens von 2015. Die Gespräche, die am Montagnachmittag in Wien beginnen, lagen zuvor fünf Monate auf Eis, während in Teheran der pragmatische Präsident Hassan Ruhani sein Amt an den erzkonservativen Ebrahim Raisi übergab. In dieser Zeit trieb die Islamische Republik ihr Nuklearprogramm entgegen den Abmachungen weiter voran und setzte internationale Atominspektoren unter Druck. Die Rücknahme dieser Schritte im Austausch für die Aufhebung von US-Sanktionen erscheint angesichts der Lage nicht in greifbarer Nähe.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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